Samstag, 21.02.-Sonntag, 05.04.2026
Vernissage am Freitag, 20.02.2026

Die Ausstellung „Memento Mori – Die Ästhetik der Vergänglichkeit“ widmet sich der zeitgenössischen künstlerischen Auseinandersetzung mit einem der zentralen Themen menschlicher Existenz: der Vergänglichkeit. Gezeigt werden Arbeiten, die sich mit dem Verfall der Materie, dem Kreislauf des Lebens, der Transformation von Materialien sowie der Endlichkeit menschlichen Daseins beschäftigen.

Ausgehend von der kunsthistorischen Tradition des Memento Mori, die lange Zeit religiös oder moralisch geprägt war, eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf das Thema. Die beteiligten Künstler*innen greifen Vergänglichkeit auf persönliche, gesellschaftskritische oder ökologische Weise auf und verknüpfen sie mit aktuellen Fragestellungen unserer Zeit – etwa zu Digitalisierung, Umweltveränderungen oder Identität im Wandel.

Die Ausstellung vereint eine große Vielfalt künstlerischer Positionen und Medien, darunter Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Fotografie und Performancekunst. In ihrer Unterschiedlichkeit machen die Werke sichtbar, wie facettenreich und gegenwärtig das Thema Vergänglichkeit heute verhandelt wird.

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Ein begleitendes Programm aus Konzert, Künstlergesprächen, Workshops und interaktiven Formaten lädt dazu ein, das Phänomen der Vergänglichkeit nicht nur intellektuell, sondern auch sinnlich und partizipativ zu erfahren.

HIDDEN HORSES

Einladung zur Ausstellungseröffnung Laura Therese Schran – Hidden Horses im Forum für Kunst am 9.1.2026

Das Kulturamt der Stadt Heidelberg

lädt herzlich ein zur Ausstellung

Sammlung HD reformuliert
Laura Therese Schran –

Hidden Horsens

am

im

FORUM für KUNST

HEILIGGEISTSTRASSE 21

Grußwort

Dr. Andrea Edel

Leiterin des Kulturamts

Einführung

Susan Besara

Bereich Bildende Kunst Kulturamt

Musik

Elisa Herbig, Singersongwriterin und Cellistin 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Sammlung HD reformuliert“ präsentiert das Kulturamt junge, aufstrebende Künstlerinnen und Künstler aus Heidelberg, die in einen künstlerischen Dialog mit der städtischen Sammlung treten. Durch ihre zeitgenössischen Perspektiven wird die Sammlung geöffnet, neu interpretiert und erlebbar gemacht.

Die von Laura Therese Schran (*1989, Gießen) ausgewählten Werke aus der städtischen Sammlung berühren durch ihre subtile Form von Intimität und Verletzlichkeit. In ihrer Arbeit erforscht sie, wie allgegenwärtig Verletzlichkeit das Menschsein prägt, welche Mechanismen entstehen, um sie zu verbergen, was geschieht, wenn sie sichtbar wird, und was danach bleibt.

69117 HEIDELBERG

Elisa Herbig ist Singer-Songwriterin und Cellistin und das Herzstück des Trios ELISA. Ihre Texte beschreiben die Auseinandersetzung mit dem Leben: Begegnung, Distanz und Nähe in zwischenmenschlichen Erfahrungen. Mit ihrer Musik möchte sie einen Raum schaffen, in dem eine Begegnung mit anderen und mit sich selbst möglich ist – nachdenklich, respektvoll und frei.