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Bernd Gehrig, ohne Titel 2011
Bernd Gehrig, ohne Titel 2011

Bernd Gehrig, ohne Titel 1986
Bernd Gehrig, ohne Titel 1986
„Ich liebe Unkräuter“ Malerei

Traditionell wird das neue Jahr im Heidelberger Forum für Kunst mit einer Ausstellung eröffnet, die vom Kulturamt der Stadt Heidelberg organisiert wird. Diesmal werden Bilder von Bernd Gehrig präsentiert.

Die Arbeiten des 1950 geborenen Künstlers gehören in den Bereich der Außenseiterkunst und grenzen sich dennoch klar ab von den Bildern, wie sie in den Museen der Sammlung Prinzhorn oder des Museum Haus Cajeth gezeigt werden.

Gehrig wuchs im Heidelberger Stadtteil Kirchheim auf und machte sein Abitur als Stipendiat der katholischen Internatsschule in Sasbach bei Achern. Als Student in den Fächern Pädagogik, Soziologie und Psychologie lebte er einige Zeit in Berlin, konnte sich im studentischen Leben jedoch nie recht etablieren. Zurück in Heidelberg engagierte er sich im Umfeld der 68-Bewegung, so in der Kinderbetreuung im CA und im Kinderhaus Neuenheim. Später begann er als Gärtner zu arbeiten und verkaufte biologisch angebaute Produkte auf Heidelberger Märkten.

1986 begann Gehrig als Autodidakt zu malen, seine Arbeiten wurden u.a. in der Galerie Himmelheber in Heidelberg, bei ‚Durchblick‘ in Leipzig sowie ‚Titanweiss‘ in Kassel gezeigt, einige seiner Arbeiten befinden sich im Besitz der Stadt Heidelberg. Bernd Gehrig lebt und arbeitet in Heidelberg.

Die Vernissage ist am Freitag den 13. Januar um 20.00 Uhr, im Heidelberger Forum für Kunst, Heiliggeiststr. 21, in der Altstadt.

Zur Begrüßung spricht Hans-Martin Mumm, Leiter des Kulturamtes. Die Einführung übernimmt Dr. Thomas Röske, Leiter der Prinzhorn-Sammlung, Heidelberg.

Die Ausstellung endet am Sonntag den 12. Februar 2012 und ist zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich: Di. – So. 14.00 – 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Akte, Hella Ebing
Hella Ebing

Akte, Gisela Hachmann-Ruch
Gisela Hachmann-Ruch


Katja Hess

Akte, Lynn Schoene
Lynn Schoene

AKTE

Am Mittwoch, dem 23. November wird um 18 Uhr in der Kanzlei Tiefenbacher, im Breitspiel 9 in Heidelberg-Rohrbach die Ausstellung „Akte“ eröffnet.

29 Künstlerinnen und Künstler aus dem Heidelberger Forum für Kunst haben sich mit ihren Arbeiten an der Präsentation beteiligt:
Peter Borkenhagen, Michaela Cremer, Hella Ebing, Gotthard Glitsch, Christian Greising, Gisela  Hachmann- Ruch, Katja Hess, Dik Jüngling, Petra Lindenmeyer, Ada Mee, Klaus Meyer, Roswitha Josefine Pape, Hildegard Parekh, Rolf Pflüger, Sigrid Kießling-Rossmann, Carl Alois Sambale, Regine Scharf, Roswitha Scheithauer, Ludwig Schmeisser, Marek Walczak, Sandra Wickel, Ursula Böhler, Luitgard Borlinghaus, Stanford Fata, Peer Gessing, Gertrud Hildebrand, Heiko Hofmann, Lynn Schoene, Felicitas Wiest.

Zur Einführung spricht Dr. Christmut Präger, für den musikalischen Rahmen sorgt das Duo Amacord.

Aktdarstellungen gehören in der Geschichte der Kunst zu den ältesten und vielfältigsten Gattungen. Bereits in der Frühgeschichte wurden Akte geschaffen, aber erst in der klassischen Antike wurde den Akt zum selbständigen Kunstgegenstand erhoben. Im Mittelalter wurden Aktdarstellungen lediglich für religiöse Motive zugelassen und erst im 19. Jahrhundert wurde die Aktabbildung von der Einschränkung auf religiöse, mythologische oder historische Motive befreit.

Zugelassen für diese Ausstellung waren alle Aktdarstellungen unterschiedlichster Technik, wie Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Plastik. Die gezeigten Arbeiten erlauben einen Einblick, welchen Stellenwert „Akte“ auch in der zeitgenössischen Kunst einnehmen und welche Aktualität in den verschiedenen Darstellungen enthalten ist.

Die Ausstellung in der Kanzlei Tiefenbacher ist Montag bis Freitag zu den üblichen Bürozeiten zugänglich.
Letzter Ausstellungstag ist der 20. Januar 2012.

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