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"Oh Gott" vom 16.07 - 15.08.2010

Am Freitag, dem 16. Juli 2010, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Oh Gott“ eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten von folgenden Künstlerinnen und Künstlern: Marina Volkova, Manfred Kästner, Stanford Fata, Lena Reuter, Roswitha Pape, Manfred Riederer, Klaus Meyer, Petra Lindenmeyer, Christian Adam, Karl Heinz Treiber, Gertrud Hildebrand, Hildegard Peetz.
Zur Einführung spricht Prof. Dr. Manfred Oeming, Dekan der theologischen Fakultät    der Universität Heidelberg.
Dass in der abendländischen Geschichte vornehmlich religiöse Inhalte die Kunst geprägt haben, war der gesellschaftlichen Situation und der dominanten Rolle der Kirche geschuldet. Erst mit der zunehmenden nicht nur wirtschaftlichen Bedeutung des Bürgertums seit der Renaissance wurden auch profane Themen und Sujets darstellungswürdig, und die Bilderfeindlichkeit im Zuge der Reformation verbannte das Bild gar aus den Gotteshäusern.
Im 19. und 20. Jh. schließlich spielen religiöse Themen - abgesehen von dezidierten Aufträgen für die Kirchen – in der Kunstszene keine wesentliche Rolle mehr, von Ausnahmen abgesehen. Und dies gilt auch für die Kunst der Gegenwart.

Die Ausstellung soll zeigen, inwieweit religiöse Thematik im aktuellen Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern noch Beachtung findet. Dabei ist der Begriff „Religiös“ weit gefasst zu sehen, an eine Einengung auf ausschließlich christliche Aspekte ist nicht gedacht.

Diverse künstlerische Techniken sind vertreten, u.a. Skulptur, Installation, Fotografie, Malerei und Zeichnung.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 15.8. 2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

 

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Christian Adam Christian Adam, Satanisches Vollblut


Luitgard Borlinghaus Luitgard Borlinghaus, Oh Gott


Manfred Riederer
Manfred Riederer, Ohne Verbindung

Ursula Blaha
Ursula Blaha

Katja HessKatja Hess

Ada Mee
Ada Mee
„Nachts“ vom 11. Juni – 11. Juli 2010


Am Freitag, den 11. Juni, 20 Uhr, wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Nachts“ mit Arbeiten von Ursula Blaha, Katja Hess, Gertrud Hildebrand, Caroline Laengerer, Ada Mee und Klaus Meyer eröffnet. Zur Einführung spricht die Kunsthistorikerin Dr. Kristina Hoge.

Die Nacht und das Nächtliche wurden im Verlauf der Geistesgeschichte immer wieder mit besonderen Wirkungskräften in Zusammenhang gebracht; Beispiele finden wir unter anderem in der Romantik oder bei den Surrealisten. Die Faszination durch das Nächtliche umfasste die Facetten des Verbotenen, Abgründigen sowie des Unheimlichen aber auch des Poetischen. Während die Surrealisten ihre Vorliebe für den schwarzen Humor, das Verbrechen oder den Horrorroman zeigten,  sahen die Künstler der Romantik die Nacht in positiver Weise als „Gebärerin“, als „Mutter des Tages“ ( Runge ) .
Die sechs Künstlerinnen und Künstler knüpfen in ihrer Weise an eine dieser Traditionen an, indem sie die verschiedenen Aspekte der Nacht thematisieren und interpretieren.

Ursula Blaha zeigt in ihren Fotoserien die Nacht als Hüterin von Geheimnissen. Verhaltenes bis grelles Licht streift einen Gegenstand, ein Lebewesen , gibt nur Ausschnitte preis, wirft rätselhafte Schatten. Puzzleteile einer stark reduzierten Wirklichkeit bieten eine Projektionsfläche für die Phantasie des Betrachters.

Die Ölbilder von Katja Hess geben das geschäftige, zielgerichtete Treiben der Nachtschwärmer in Greenwich Village wieder. Sie zeigen im Gegensatz zu Hoppers einsamen nighthawks die kalkulierte Hektik im Farbchaos der Werbelichter einer Großstadt.

Gertrud Hildebrand will sich mit ihren Beistiftzeichnungen den vielen Gesichtern der Nacht nähern: dem Hässlichen und Beängstigenden aber auch dem ausgelassen Fröhlichem und dem regen Traumleben.

Ada Mee vereint in ihren Arbeiten Malerei und Fotografie. Ihre Bilder sind Sinnbilder für die Nacht als Herz der Finsternis, aber auch als Geist der Erkenntnis .

Caroline Laengerer bearbeitet in ihren Skulpturen aus Sand und Papier den Tag- und Nachtzyklus, ein Rhythmus, der unser Leben bestimmt. Gegensätze werden vereint, ergänzen sich und folgen maßgeblich aufeinander. Die Oberfläche der Skulpturen erinnern an meereszyklische Zusammenhänge mit archaischer Ausstrahlung.

Klaus Meyer ist mit Fotografien vertreten. Das wenige Licht, die stimmungsvollen Aussichten, der Zauber und die Mystik der Dunkelheit verleiten den Fotografen, den Nachtschwärmer und Künstler, sich hervorzuwagen, etwas zu riskieren oder auch einfach sich in einen märchenhaften Zustand zu stimulieren.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 11.7. 2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

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„Cartoons“


Am Sonntag, dem 6. Juni, 15 Uhr, wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Cartoons“ zum Thema „Was mich bewegt – wir in Europa“ eröffnet.
In Zusammenarbeit mit der Initiative Partnerschaft mit Polen und dem Gymnasium Englisches Institut Heidelberg werden Arbeiten von Jugendlichen aus Frankreich, Polen und Heidelberg gezeigt, die in einem Workshop in Heidelberg erarbeitet wurden.
Zur Einführung spricht Hans Martin Mumm, Leiter des Kulturamts der Stadt Heidelberg.
Ein Cartoon ist eine Grafik, die eine komische oder satirische Geschichte in einem Bild erzählt, ursprünglich ohne Worte. Ernsthaft gezeichnete Kommentare zum politischen Tagesgeschehen mit kritischer Absicht werden als Karikatur bezeichnet. Der Übergang ist jedoch fließend. Bildgeschichten über mehrere Panels nennt man Comic. Der Begriff   Cartoon stammt vom französischen carton und bezeichnete auf Karton gezeichnete Entwürfe.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass seit dem beginnenden 20. Jahrhundert in Frankreich das Spektrum der humoristischen Zeichnung breit gefächert ist und eine lange Tradition hat.
In Polen wurden Comics erstmals in den späten 1940ern in Form von Heften oder Taschenbüchern veröffentlicht. Nach der Wende 1989 entwickelte sich ein regelrechter Comicboom. In Krakau und Warschau z.B. haben sich feste Comicfestivals etabliert.
In Deutschland wurden Cartoons vor allem in satirischen Magazinen gedruckt. Während   des Nationalsozialismus wurden sie verboten oder gleichgeschaltet. Neue Formen bzgl. der Erscheinungsweise, Technik und Verbreitung von Cartoons gab es in den 1960er und 1970er Jahren durch die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule, vorwiegend publiziert in den Satireheften Pardon und Titanic.
Sicher ist es sehr spannend zu sehen, mit welcher Sicht Jugendliche aus den 3 Ländern auf die Themenstellung visuell reagieren und welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede  in ihren Cartoons feststellbar werden.
Zu sehen ist die Präsentation am 8. Und 9. Juni, jeweils zwischen 14 und 18 Uhr.nach oben


Natalia Berschin
Natalia Berschin

Manfred Kästner Manfred Kästner
„Stillleben“ vom 23. April – 30. Mai 2010


Am Freitag, dem 23. April 2010, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Stillleben“ eröffnet.

Beteiligt sind 18 Künstlerinnen und Künstler, die von einer externen Jury für diese Mitgliederausstellung ausgewählt wurden: Natalia Berschin, Luitgard Borlinghaus, Vera Bonsen, Chrisy Grambitter, Katja Hess, Gertrud Hildebrand, Manfred Kästner, Barbara Komitowska, Klaus Meyer, Ellis Neu, Rolf Pflüger, Lena Reutter, Manfred Riederer, Karl-Heinz Treiber, Andrzej Urbanski, Marina Volkova, Elke Wassmann, Felicitas Wiest.

 „Stillleben ist die Gattung der Malerei, deren Thematik sich auf ein nach formal-künstlerischen Gesichtspunkten geordnetes Beieinander unbelebter Gegenstände beschränkt.

Zwar gab es schon in der Antike Stillleben als Wand- oder Bodenmalerei oder entsprechende Mosaiken, aber erst die Maler der 2. Hälfte des 15. Jh. haben dieses Genre zur selbstständigen Kunstgattung erhoben, bevor im 17. und 18. Jh. Stillleben dann eine sehr weit verbreitete Darstellungsform wurden. Bis in die Kunst der Gegenwart hat sich diese Gattung erhalten. Die Gegenstände allerdings haben sich stets gewandelt, und sie sind immer typisch für die jeweilige Zeit.

Die Präsentation im Heidelberger Forum für Kunst soll zeigen, inwieweit das Stillleben in der zeitgenössischen Kunst noch präsent ist, vor allem sollte die Aktualität der Ausstellung daran erkennbar werden, dass die „unbelebten Gegenstände“, typisch sind für unsere Gegenwart, vielleicht auch unseren Zeitgeist repräsentieren.

Zu sehen sind ganz unterschiedliche Techniken, wie Malerei in Acryl und Öl, Collage, Zeichnung, Druckgrafik und  Fotografie.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 30.5. 2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

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Positionen

Am Donnerstag, den 6. Mai, 18 Uhr wird in der Galerie Test (Mazowieckie Centrum Kultury i Sztuki)‎ in Warschau eine umfangreiche Ausstellung Heidelberger Künstlerinnen und Künstler eröffnet, in Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste Warschau.
Die Präsentation zeigt die Werke von 13 Künstlerinnen und Künstlern: Günther Berlejung, Peter Borkenhagen, Luitgard Borlinghaus, Manfred Kästner, Petra Lindenmeyer, Ada Mee, Roswitha Pape, Hildegard Parekh, Werner Schaub, Lynn Schoene,  Klaus Staeck, Grete Werner-Wesner und Sandra Wickel.
Seit Bestehen des Heidelberger Forums für Kunst – früher Heidelberger Künstlergruppe 79 – war ein wesentlicher Teil des Galerieprogramms einem umfassenden Austausch gewidmet.  Die Kontakte mit Polen nehmen darin eine ganz besondere Rolle ein. Seit 1983 gab es mehrere Austauschausstellungen zwischen Danzig und Heidelberg, und diese enge Beziehung zu Polen findet nun ihre Fortsetzung mit diesem Austausch mit Warschau.
Die Ausstellung mit dem Titel „Positionen“ ist die Ergänzung der Ausstellung Warschauer Künstler im Herbst 2009 in Heidelberg unter dem Titel „Malerei oder Bild“.
Die vorliegende Präsentation zeigt die Werke von 13 Künstlerinnen und Künstlern aus Heidelberg, deren Werke nicht nur als ästhetisches Ereignis zu sehen sind, sondern auch eine inhaltliche Stellungnahme zu allgemein gesellschaftlichen Fragen darstellen – Positionen eben, ganz persönliche, aber gerade deshalb vielleicht gültiger als politische Verlautbarungen.
Letzter Tag der Ausstellung ist der 21. Mai 2010

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Klaus Staeck
Klaus Staeck

Werner Schaub
Werner Schaub

Lynn Schoene Lynn Schoene

Roswitha Josefine Pape
Roswitha Josefine Pape

Günther Berlejung
Günther Berlejung

Sharing

Am Samstag, dem 20. März wird im Heidelberger Forum für Kunst um 18 Uhr die Ausstellung „sharing“ mit Arbeiten von Ralph Künzler eröffnet.
Zur Einführung spricht der Kunsthistoriker Christmut Präger.

Ralph Künzler, *1960 in Mannheim, lebt in Stuttgart. Er wohnte von 1972-79 Heidelberg. Er studierte von 1982-89 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei den Professoren Baumgartl und Schoofs. Er erhielt zahlreiche Stipendien, u. a. der Akademie Schloss Solitude bei Stuttgart, der Kunststiftung Baden-Württemberg, Schloss Balmoral Bad Ems und der Cité de Paris. 2000 erhielt er den Internationalen Designpreis des Landes Baden-Württemberg für die Gestaltung dreier Kommunikationsroboter für das Museum für Kommunikation in Berlin.

Für die Ausstellung in den Räumen des BBK Heidelberg/Heidelberger Forum Für Kunst hat er Wand und Raum bezogene Installationen sowie die Serie HD-images neu konzipiert. In beiden Werkgruppen bezieht er den Besucher partizipatorisch in das Werk mit ein.

In HD-images lädt er als „Stadtführer“ zu einer Wanderung zu 7 markanten oder weniger touristisch bedeutsamen Schauplätzen Heidelbergs ein. Reiseziele sind u.a. der Philosophenweg, die Ernst-Walz-Brücke und der Emmertsgrund. Begleitet von Bildern der eigenen Erinnerung hat er aktuelle Bilder dieser Orte aus fremden Beschreibungen im Internet recherchiert, die ihm jetzt als Ausgangspunkt neu zu generierender Bilder dienen. Auch der Besucher kann diese gefundenen Bilder mit eigenen Bildern seiner Vorstellungswelt abgleichen. Als Projektionsfläche dienen leere, unbesetzte Rahmen, die der Betrachter gedanklich füllen kann. Die Orte haben genug Bild- und Textpotential zu individuellen  Imaginationen. Der Betrachter ist somit nicht fixiert auf statische Einzelbilder, sondern begegnet sich im Idealfalle selbst wie in einem eigenen Film. Auf diesem Wege nimmt jeder aus dieser Ausstellung sein eigenes Bild mit.

Neben diesen gerahmten Leerstellen, als Rahmen finden von Künzler vom Astwerk befreite Stämme von Weihnachtsbäumen und beschnitzte Wanderstäbe aus Haselnusszweigen Verwendung, tauchen Vorhänge als Bildträger einzelner „Orte“ auf.  Die Silhouette der Mustersiedlung „Emmertsgrund“ wird von einer von der Decke abgehängten Gardine großflächig bzw. wandfüllend abgeschnitten und dadurch markiert. Während der Rahmen Blick und Ausschnitt fokussiert und klarlegt verbergen Gardinen dahinter Liegendes. Sie verschleiern den Blick. Der Voyeur wird von beiden Seiten inspiriert und kommt gleichermaßen auf seine Kosten, oder eben auch nicht. Neugier und Abgrenzung gehen eine ungewollte Liaison ein.

Ein ähnliches, manchem bekanntes Gefühl kann den Kunstliebhaber bei Ausstellungsbesuchen beschleichen, wenn die Neugier der Betrachtung durch den Aufsichtszwang des Personals rücklings ausgebremst wird. Künzler wird auch hier einen Vorhang ziehen. 

Indem Künzler Material und Bildwelten recycelt zitiert er sozialisierte Verhaltensmuster. Der abgesägte Weihnachtsbaum, den er von den Sammelplätzen der Stadt reaktiviert hat, bezeugt ritualisierte Handlungen zwischen privater Glücksverheißung, klischeehaften Sachzwängen und sonstigen Automatismen.

Die Installation  „Graswanger Modell“ reflektiert den Besuch einer Wildfütterung am Jahresende im verschneiten Alpenraum. Das Motiv ist auf der Rückseite der Einladungskarte zu sehen. Mit den  Stämmen der „Triberger Fällung“, allesamt vom Triberger Weihnachtsmarkt übernommen (Motiv der Vorderseite!), fertigt Künzler eine solche Futtergrippe in Echtgröße. Auf einem Miniaturmonitor, der von der Decke in die Krippe abgehängt wird,  sehen wir einen Dokumentarfilm der Fütterung: von bezaubernder Stille, fern ab der Zivilisation, erfüllt von den Geräuschen ankommender und gehender Tiere und ihrem Mahl. Der Mensch erscheint außerhalb seiner von ihm kontrollierten Grenzen  überflüssig und fremd. In einem unbekannten Land. Auch hier wird der Betrachter zum Betrachter.

Er nimmt Platz auf einer designten Sitzgelegenheit, wie im Kino: die Weite des Raumes und damit die Entfernung zum Objekt bzw. den Tieren im Film wird suggeriert durch ein zur Verfügung gestelltes Fernglas, das er benötigt, um auf den kleinen Monitor das Geschehen zu verfolgen. Er selbst kann an dem poesievollen Naturschauspiel als Ereignis nur passiv teilnehmen.

Geplant ist eine weitere Installation „turning point“. Angeregt von der Rockgruppe Pink Floyd und ihrer legendären Platte ATOM HEARD MOTHER (schwarz-buntes und braunes Fleckvieh zieren das Cover!) zerlegt Künzler auf der Fläche ein Kuhfell nach dem Vorbild des Logos „Vorsicht, atomare Strahlung“ in Mittelkreis und 3 kreisbegrenzte Arme. An deren Ende stehen 3 Designsessel der 60-ger Jahre in grellem Pop-Design. Das Label der Platte wird in den Mittelkreis einer Tonsur vergleichbar  einrasiert.  Mittelpunkt des Plattentellers ist ein schwarzer Eishockeypuck. Wer möchte, der kann sich in gechilltem Ambiente per Köpfhörer den psychedelischen Klängen der Musik hingeben.

Zur Ausstellung erscheint eine Plakat- oder Fotoedition.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 18.04.2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

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Sharing

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Gisela Hachmann
Gisela Hachmann-Ruch

Ellis Neu Ellis Neu
„ZeitRäume“ vom 12. 2. – 14. 3. 2010


Drei Mitglieder des Forum für Kunst, Gisela Hachmann-Ruch, Ellis Neu und Andrzej Urbanski  setzen sich unter dem Titel „Zeit  Räume“ mit unterschiedlichen Gestaltungsansätzen mit dem Thema Zeit auseinander, sowohl bezüglich des stetigen Ablaufs von Zeit, der Kontinuität und Wiederholung von gleichen oder rhythmisierten Elementen wie die seriellen Linolschnitte und Stempeldrucke von Gisela Hachmann-Ruch belegen, als auch dem historischen Aspekt von Zeit, der Beschäftigung mit den verschiedenen Ausdrucksformen prähistorischer Kulturen und der Faszination, wie diese Formen oder Formulierungen von uns heute verstanden werden, beziehungsweise wie sich ihre wirkliche Bedeutung uns eher entzieht. Dieses weite Feld zwischen Verstehen und Geheimnis beschäftigt das künstlerische Schaffen von Ellis Neu, die ihre Bildinhalte in großen Ölbildern, Tuschearbeiten und collagierten Mischtechniken umsetzt.

Der aus Danzig stammende Künstler Andrzej Urbanski dokumentiert  die Vergänglichkeit, den Veränderungsprozess, dem alles durch den Ablauf der Zeit unterworfen ist. Collagierte Reste von Schriftzeugnissen werden in seine meist kleinformatigen Mischtechniken integriert, reale Dinge werden lediglich noch als Zeichen und eher chiffrenhaft wahrnehmbar.

Die Ausstellung wird am Freitag, dem 12. 2. 2010 um 20 Uhr eröffnet. Professor Dr. Christoph Zuschlag führt in die Thematik ein, Knut Rössler und Johannes Vogt werden die Vernissage mit Improvisationen zum Thema „Between the times“ musikalisch umrahmen.

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Retrospektive Werner Richter
Im Heidelberger Forum für Kunst wird traditionell das Ausstellungsjahr mit einer Präsentation eröffnet, die das Kulturamt der Stadt Heidelberg organisiert, dieses Jahr in Zusammenarbeit mit Gabriele Bertgen.

Die diesjährige Gastausstellung des Kulturamtes der Stadt Heidelberg im Forum für Kunst ist dem im Jahr 2006 überraschend verstorbenen Künstler Werner Richter gewidmet.

Ausstellungseröffnung ist am 8. Januar 2010, 20.00 Uhr, zur Begrüßung spricht Hans-Martin Mumm, Leiter des Kulturamtes. Die Einführung übernimmt Stefan Hohenadl, Kulturamt.

„Ein Künstler wurde gefragt wer er sei. Hierauf nannte er seinen Namen, sein Geburtsjahr und seinen Geburtsort. Er gab weiter an, dass er zwischen dem Jahr X und dem Jahr Y an der Akademie Z studierte und hob hervor, dass er Schüler von Professor A war. Er zählte sodann Orte und Namen von Galerien auf, wo seine Bilder bereits ausgestellt waren und zögerte nicht, auch eine Reihe von Institutionen zu nennen, die ein Bild von ihm gekauft haben. Am Ende seiner Liste angekommen, bemerkte er, dass der Frager bereits verschwunden war.“ Werner Richter, im Jahr 2000

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 7.2. 2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

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Werner Richter

Werner Richter, Überzeichnet