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"Oh Gott" vom 16.07 - 15.08.2010
Am Freitag, dem 16. Juli 2010, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Oh Gott“ eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten von folgenden Künstlerinnen und Künstlern: Marina Volkova, Manfred Kästner, Stanford Fata, Lena Reuter, Roswitha Pape, Manfred Riederer, Klaus Meyer, Petra Lindenmeyer, Christian Adam, Karl Heinz Treiber, Gertrud Hildebrand, Hildegard Peetz. Die Ausstellung soll zeigen, inwieweit religiöse Thematik im aktuellen Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern noch Beachtung findet. Dabei ist der Begriff „Religiös“ weit gefasst zu sehen, an eine Einengung auf ausschließlich christliche Aspekte ist nicht gedacht. Diverse künstlerische Techniken sind vertreten, u.a. Skulptur, Installation, Fotografie, Malerei und Zeichnung. Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 15.8. 2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.
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Christian Adam, Satanisches Vollblut
Luitgard Borlinghaus, Oh Gott
Manfred Riederer, Ohne Verbindung |
![]() Ursula Blaha Katja Hess![]() Ada Mee |
„Nachts“
vom 11. Juni – 11. Juli 2010
Am Freitag, den 11. Juni, 20 Uhr, wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Nachts“ mit Arbeiten von Ursula Blaha, Katja Hess, Gertrud Hildebrand, Caroline Laengerer, Ada Mee und Klaus Meyer eröffnet. Zur Einführung spricht die Kunsthistorikerin Dr. Kristina Hoge. Die Nacht und das Nächtliche wurden im Verlauf der Geistesgeschichte immer wieder mit besonderen Wirkungskräften in Zusammenhang gebracht; Beispiele finden wir unter anderem in der Romantik oder bei den Surrealisten. Die Faszination durch das Nächtliche umfasste die Facetten des Verbotenen, Abgründigen sowie des Unheimlichen aber auch des Poetischen. Während die Surrealisten ihre Vorliebe für den schwarzen Humor, das Verbrechen oder den Horrorroman zeigten, sahen die Künstler der Romantik die Nacht in positiver Weise als „Gebärerin“, als „Mutter des Tages“ ( Runge ) . Ursula Blaha zeigt in ihren Fotoserien die Nacht als Hüterin von Geheimnissen. Verhaltenes bis grelles Licht streift einen Gegenstand, ein Lebewesen , gibt nur Ausschnitte preis, wirft rätselhafte Schatten. Puzzleteile einer stark reduzierten Wirklichkeit bieten eine Projektionsfläche für die Phantasie des Betrachters. Die Ölbilder von Katja Hess geben das geschäftige, zielgerichtete Treiben der Nachtschwärmer in Greenwich Village wieder. Sie zeigen im Gegensatz zu Hoppers einsamen nighthawks die kalkulierte Hektik im Farbchaos der Werbelichter einer Großstadt. Gertrud Hildebrand will sich mit ihren Beistiftzeichnungen den vielen Gesichtern der Nacht nähern: dem Hässlichen und Beängstigenden aber auch dem ausgelassen Fröhlichem und dem regen Traumleben. Ada Mee vereint in ihren Arbeiten Malerei und Fotografie. Ihre Bilder sind Sinnbilder für die Nacht als Herz der Finsternis, aber auch als Geist der Erkenntnis . Caroline Laengerer bearbeitet in ihren Skulpturen aus Sand und Papier den Tag- und Nachtzyklus, ein Rhythmus, der unser Leben bestimmt. Gegensätze werden vereint, ergänzen sich und folgen maßgeblich aufeinander. Die Oberfläche der Skulpturen erinnern an meereszyklische Zusammenhänge mit archaischer Ausstrahlung. Klaus Meyer ist mit Fotografien vertreten. Das wenige Licht, die stimmungsvollen Aussichten, der Zauber und die Mystik der Dunkelheit verleiten den Fotografen, den Nachtschwärmer und Künstler, sich hervorzuwagen, etwas zu riskieren oder auch einfach sich in einen märchenhaften Zustand zu stimulieren. Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 11.7. 2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr. |
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„Cartoons“
Am Sonntag, dem 6. Juni, 15 Uhr, wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Cartoons“ zum Thema „Was mich bewegt – wir in Europa“ eröffnet. |
![]() Natalia Berschin
Manfred Kästner |
„Stillleben“
vom 23. April – 30. Mai 2010
Am Freitag, dem 23. April 2010, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Stillleben“ eröffnet. Beteiligt sind 18 Künstlerinnen und Künstler, die von einer externen Jury für diese Mitgliederausstellung ausgewählt wurden: Natalia Berschin, Luitgard Borlinghaus, Vera Bonsen, Chrisy Grambitter, Katja Hess, Gertrud Hildebrand, Manfred Kästner, Barbara Komitowska, Klaus Meyer, Ellis Neu, Rolf Pflüger, Lena Reutter, Manfred Riederer, Karl-Heinz Treiber, Andrzej Urbanski, Marina Volkova, Elke Wassmann, Felicitas Wiest. „Stillleben ist die Gattung der Malerei, deren Thematik sich auf ein nach formal-künstlerischen Gesichtspunkten geordnetes Beieinander unbelebter Gegenstände beschränkt. Zwar gab es schon in der Antike Stillleben als Wand- oder Bodenmalerei oder entsprechende Mosaiken, aber erst die Maler der 2. Hälfte des 15. Jh. haben dieses Genre zur selbstständigen Kunstgattung erhoben, bevor im 17. und 18. Jh. Stillleben dann eine sehr weit verbreitete Darstellungsform wurden. Bis in die Kunst der Gegenwart hat sich diese Gattung erhalten. Die Gegenstände allerdings haben sich stets gewandelt, und sie sind immer typisch für die jeweilige Zeit. Die Präsentation im Heidelberger Forum für Kunst soll zeigen, inwieweit das Stillleben in der zeitgenössischen Kunst noch präsent ist, vor allem sollte die Aktualität der Ausstellung daran erkennbar werden, dass die „unbelebten Gegenstände“, typisch sind für unsere Gegenwart, vielleicht auch unseren Zeitgeist repräsentieren. Zu sehen sind ganz unterschiedliche Techniken, wie Malerei in Acryl und Öl, Collage, Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie. Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 30.5. 2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr. |
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Positionen Am Donnerstag, den 6. Mai, 18 Uhr wird in der Galerie Test (Mazowieckie Centrum Kultury i Sztuki) in Warschau eine umfangreiche Ausstellung Heidelberger Künstlerinnen und Künstler eröffnet, in Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste Warschau. Die Präsentation zeigt die Werke von 13 Künstlerinnen und Künstlern: Günther Berlejung, Peter Borkenhagen, Luitgard Borlinghaus, Manfred Kästner, Petra Lindenmeyer, Ada Mee, Roswitha Pape, Hildegard Parekh, Werner Schaub, Lynn Schoene, Klaus Staeck, Grete Werner-Wesner und Sandra Wickel. Seit Bestehen des Heidelberger Forums für Kunst – früher Heidelberger Künstlergruppe 79 – war ein wesentlicher Teil des Galerieprogramms einem umfassenden Austausch gewidmet. Die Kontakte mit Polen nehmen darin eine ganz besondere Rolle ein. Seit 1983 gab es mehrere Austauschausstellungen zwischen Danzig und Heidelberg, und diese enge Beziehung zu Polen findet nun ihre Fortsetzung mit diesem Austausch mit Warschau. Die Ausstellung mit dem Titel „Positionen“ ist die Ergänzung der Ausstellung Warschauer Künstler im Herbst 2009 in Heidelberg unter dem Titel „Malerei oder Bild“. Die vorliegende Präsentation zeigt die Werke von 13 Künstlerinnen und Künstlern aus Heidelberg, deren Werke nicht nur als ästhetisches Ereignis zu sehen sind, sondern auch eine inhaltliche Stellungnahme zu allgemein gesellschaftlichen Fragen darstellen – Positionen eben, ganz persönliche, aber gerade deshalb vielleicht gültiger als politische Verlautbarungen. Letzter Tag der Ausstellung ist der 21. Mai 2010 |
![]() Klaus Staeck ![]() Werner Schaub
Lynn Schoene ![]() Roswitha Josefine Pape ![]() Günther Berlejung |
Sharing
Am Samstag, dem 20. März wird im Heidelberger Forum für Kunst um 18 Uhr die Ausstellung „sharing“ mit Arbeiten von Ralph Künzler eröffnet. |
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![]() Gisela Hachmann-Ruch
Ellis Neu |
„ZeitRäume“
vom 12. 2. – 14. 3. 2010
Drei Mitglieder des Forum für Kunst, Gisela Hachmann-Ruch, Ellis Neu und Andrzej Urbanski setzen sich unter dem Titel „Zeit Räume“ mit unterschiedlichen Gestaltungsansätzen mit dem Thema Zeit auseinander, sowohl bezüglich des stetigen Ablaufs von Zeit, der Kontinuität und Wiederholung von gleichen oder rhythmisierten Elementen wie die seriellen Linolschnitte und Stempeldrucke von Gisela Hachmann-Ruch belegen, als auch dem historischen Aspekt von Zeit, der Beschäftigung mit den verschiedenen Ausdrucksformen prähistorischer Kulturen und der Faszination, wie diese Formen oder Formulierungen von uns heute verstanden werden, beziehungsweise wie sich ihre wirkliche Bedeutung uns eher entzieht. Dieses weite Feld zwischen Verstehen und Geheimnis beschäftigt das künstlerische Schaffen von Ellis Neu, die ihre Bildinhalte in großen Ölbildern, Tuschearbeiten und collagierten Mischtechniken umsetzt.
Der aus Danzig stammende Künstler Andrzej Urbanski dokumentiert die Vergänglichkeit, den Veränderungsprozess, dem alles durch den Ablauf der Zeit unterworfen ist. Collagierte Reste von Schriftzeugnissen werden in seine meist kleinformatigen Mischtechniken integriert, reale Dinge werden lediglich noch als Zeichen und eher chiffrenhaft wahrnehmbar. Die Ausstellung wird am Freitag, dem 12. 2. 2010 um 20 Uhr eröffnet. Professor Dr. Christoph Zuschlag führt in die Thematik ein, Knut Rössler und Johannes Vogt werden die Vernissage mit Improvisationen zum Thema „Between the times“ musikalisch umrahmen. |
Retrospektive Werner Richter
Im Heidelberger Forum für Kunst wird traditionell das Ausstellungsjahr mit einer Präsentation eröffnet, die das Kulturamt der Stadt Heidelberg organisiert, dieses Jahr in Zusammenarbeit mit Gabriele Bertgen.Die diesjährige Gastausstellung des Kulturamtes der Stadt Heidelberg im Forum für Kunst ist dem im Jahr 2006 überraschend verstorbenen Künstler Werner Richter gewidmet. Ausstellungseröffnung ist am 8. Januar 2010, 20.00 Uhr, zur Begrüßung spricht Hans-Martin Mumm, Leiter des Kulturamtes. Die Einführung übernimmt Stefan Hohenadl, Kulturamt. „Ein Künstler wurde gefragt wer er sei. Hierauf nannte er seinen Namen, sein Geburtsjahr und seinen Geburtsort. Er gab weiter an, dass er zwischen dem Jahr X und dem Jahr Y an der Akademie Z studierte und hob hervor, dass er Schüler von Professor A war. Er zählte sodann Orte und Namen von Galerien auf, wo seine Bilder bereits ausgestellt waren und zögerte nicht, auch eine Reihe von Institutionen zu nennen, die ein Bild von ihm gekauft haben. Am Ende seiner Liste angekommen, bemerkte er, dass der Frager bereits verschwunden war.“ Werner Richter, im Jahr 2000 Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 7.2. 2010. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr. |
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