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"Lauter Minis"

Das gibt`s doch nicht schon wieder, oder?

Doch, immer wenn das Jahr zu Ende geht und Weihnachten vor der Türe steht, lohnt es sich besonders, diesen Termin – Eröffnung der Verkaufsausstellung „ Lauter Minis “ in den Kalender zu notieren und im Forum für Kunst vorbei zu schauen.

Mehr als 500 (!) handsignierte Originale von über 64 Künstlerinnen und Künstlern zu Sensationspreisen zwischen 2.50 und 10 Euro, je nach „Zuschlag“.

Dazu erstmals auch kleine dreidimensionale Objekte!

Beteiligt sind nach heutigem Stand von A wie Christian Adam, Rosemarie Armbrust, Dorothea Arnold, Michael Bacht, Bettina Bätz, Günther Berlejung, Harald Berlinghof, Natalia Berschin, Ursula Blaha, Gabi Blinne, Luitgard Borlinghaus, Peter Borkenhagen, Sophie Brandes, Rolf Buwing, Michaela Cremer, Irene Cuny, Hella Ebing, Cornelius Fraenkel, Chrisy Grambitter, Gisela Hachmann-Ruch, Gertrud Hildebrand, Heiko Hofmann, Dik Jüngling, Manfred Kästner, Stefanie Kern, Monika Klein, Dirk Klomann, Barbara Komitowska, Caroline Laengerer, Petra Lindenmeyer, Philine Maurus, Ada Mee, Klaus Meyer, Ellis Neu, Roswitha Pape, Hildegard Parekh, Hildegard Peetz, Rolf Pflüger, Siegfried Reißing, Gertrude Reum, Lena Reutter, Manfred Riederer, Sigrid Rossmann, Kornelia Roth, Britta Schaefer, Werner Schaub, Ludwig Schmeisser, Katja Schmid-Herle, Ursula Schnell-Schmidt, Lynn Schoene, Lilo Schweizer, Günter Stachowsky, Klaus Staeck, Raingard Tausch, Ralph Troendlin, Andrzej Urbanski, Vera v.Reitzenstein, Marina Volkova, Elke Wassmann, Elke Weickelt, Felicitas Wiest, Michael Witlatschil, Grete Werner-Wesner, bis Z wie Werner Zeh – und es werden natürlich noch ein paar mehr, bis zum 16.12.

Die Exponate – im Postkartenformat oder als kleine Objekte – können am Samstag, den 15.12., zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden; zu kaufen sind sie aber erst am Sonntag, den 16. Dezember 2007, ab 11:00 Uhr im FORUM für KUNST, Heiliggeiststr. 21 in der Heidelberger Altstadt (nicht weit vom Rathaus).

Wir wissen jetzt schon, dass wir auch in diesem Jahr wieder einige besonders begehrte „Exponate“ anbieten können. Daher werden wir um 11:00 Uhr, zu Beginn der Verkaufsaktion abfragen, wer an einzelnen „Minis“ ein ganz besonderes Interesse hat. Diese werden wir dann vorab versteigern. Im Anschluss werden alle noch verfügbaren Minis verkauft. Für nur 10 Euro das Stück. Jede halbe Stunde werden sie billiger, ab 13 Uhr kosten sie nur noch 2.50 Euro - soweit noch vorhanden.

Der gesamte Erlös der Aktion "Lauter Minis" wird vollständig zur Förderung des Vereins verwendet.

Wer an diesem Sonntag nicht kommen kann, hat in der folgenden Woche, von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr, am Donnerstag sogar bis 22 Uhr Gelegenheit, sich mit solch originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken.

Letzter Ausstellungs- bzw. Verkaufstag ist Samstag, der 22. 12. 2007.

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Heiko Hofmann
Lauter Mins, Heiko Hofmann

Heiko Hofmann
Lauter Mins, Heiko Hofmann

G. Werner-Wesner
G. Werner-Wesner, Schwarz-weiß

Lilo Schweizer
Lilo Schweizer, Blaue Linien

Rosemarie Armbrust
Rosemarie Armbrust, Die Rückseite des Mondes
Die Rückseite des Mondes

Im Heidelberger Forum für Kunst, Heiliggeiststr. 21 in der Altstadt, wird am Freitag, den 16.11.2007, 20:00 Uhr die Ausstellung „Die Rückseite des Mondes“ eröffnet.

Sie ist der Heidelberger Beitrag zur bundesweit als Triennale angelegten Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „Zeitgleich – Zeitzeichen“ und findet diesmal unter dem Titel „Die Rückseite des Mondes“ statt.

Die Rückseite bzw. die dunkle Seite des Mondes ist jene Mondseite, die der Erde abgewandt ist und von der die Menschen über die längste Zeit kein Bild hatten. Sie vermuteten etwa, dass der Mond hohl oder auf der abgewandten Seite bewohnt sei.

„Die Rückseite des Mondes“ gilt als eine Metapher für das Unbekannte, aber auch für alles, was rein kognitives Erfassen übersteigt.

Gezeigt werden vielfältige Arbeiten in unterschiedlichen Techniken von:

Christian Adam (Foto-Grafik), Rosemarie Armbrust (Acryl), Natalia Berschin (Ölgemälde), Sophie Brandes (Collage, Frottage), Günter Braun (Skulptur aus Diabas), Gisela Hachmann-Ruch (Stempeldruck), Gertrud Hildebrand (Zeichnung), Philine Maurus (Ölgemälde), Ada Mee (Digitaldruck), Sigrid Rossmann (Holzschnitte), Lilo Schweizer (Aquarell, Gouache), Marina Volkova (Ölgemälde) , Elke Wassmann (Ölgemälde), Grete Werner-Wesner (Ölpastell), Felicitas Wiest (Linoldruck).

Zur Einführung spricht Werner Schaub, Vorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstler und Künstlerinnen.

Angeboten wird eine Führung durch die Ausstellung am Donnerstag, den 22.11.2007 um 19:30 Uhr von Philine Maurus.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 9. Dezember 2007.
Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

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„Mein Haus, mein Boot.........“

Am Freitag, den 19. Oktober 2007, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst, Heiliggeiststr. 21 in der Altstadt die Ausstellung „Mein Haus, mein Boot ...“ eröffnet. Zur Einführung spricht Stefan Hohenadl vom Kulturamt der Stadt Heidelberg. Die Präsentation wurde von Lynn Schoene und Elke Weickelt entwickelt, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg, dem Museum Haus Cajeth und dem Völkerkundemuseum. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Der Dialog zwischen verschiedenen Positionen unter dem Titel: „Mein Haus, mein Boot...........“ ließe sich im Sinne der Künstlerinnen so vervollständigen:
„Mein Haus, mein Boot, meine Kultur.“
Künstler drücken in der Regel in ihren Kunstwerken das aus, was für sie individuell kultur-bestimmend und damit Zeit- und Biographie- gebunden ist.

Zur Verdeutlichung dieser Unterschiedlichkeit des individuellen Kulturbezuges werden in dieser Ausstellung die jedem bekannten und hochgradig symbolträchtigen Formen von Haus und Boot bestimmt. Haus und Boot in ihrer Bedeutung von Schutz, Beweglichkeit und Überleben, sind für alle Menschen existentiell.
Sie werden in fast allen Kulturen und Zeiten „künstlerisch“ dargestellt.

In dieser Ausstellung treten 2 Positionen der aktuellen Kunst (Lynn Schoene und Elke Weickelt) in einen Dialog mit Werken zweier wichtiger Kultureinrichtungen in Heidelberg, nämlich einer Arbeit aus dem Völkerkundemuseum: einem Boot und 2 Bildern aus dem Museum Haus Cajeth.

In den gezeigten Häusern und Booten kann der Betrachter Hinweise finden auf die so sehr unterschiedlichen Zeiten, Weltbilder, Sehnsüchte und Zuschreibungen der Erschaffer dieser Objekte und Bilder.

Führung durch die Ausstellung: Lynn Schoene und Elke Weickelt am Donnerstag, den 8.11.2007 um 19:30 Uhr.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 11.11. 2007.

Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

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Lynn Schoene, Vessel I
Lynn Schoene, Vessel I

Ondrej Steberl
Ondrej Steberl

Elke Weickelt
Elke Weickelt, 07 - 49


Marau-Boot, Salomonen Inseln

Klaus v. Gaffron, Light Jet
Klaus von Gaffron, Light Jet

Günter Stachowsky, Fliegen
Günter Stachowsky, Fliegen

Klaus Meyer, Ohne Titel 001
Klaus Meyer, Ohne Titel 001
Lautlos

Am Freitag, den 14. September 2007, 20:00 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst, Heiliggeiststr. 21 in der Altstadt die Fotoausstellung „Lautlos“ eröffnet.

Zur Einführung spricht Dr. Milan Chlumsky.
Die Ausstellung steht in zeitlichem Zusammenhang mit dem Fotofestival in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim und zeigt Fotobilder von Klaus von Gaffron, Fotografien von Klaus Meyer und Photografien von Günter Stachowsky.

Klaus von Gaffrons großformatige , farbige Fotobilder , deren Begrifflichkeit bereits das Gestalten von Bildern und Bildzusammen- hängen im Medium der Fotografie betont , entwickelt in Bildfolgen und Tableaus durch Reduktion und Verzerrung der Bildmotive, durch Unschärfen und wechselnde Perspektiven eine virtuelle, viel-  deutig assoziative Wirklichkeit. Insbesondere Licht und Schatten bewirken im lautlosen Zusammenspiel einzelner Dinglichkeitsfragmente eine neue ästhetische Bildsprache.

Klaus Meyer, der neben der analogen Fotografie die heutigen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung einsetzt, macht den Vorgang der zufallsbedingten Bildmotiv-Findung im Zusammenhang mit einer darauf reagierenden, gezielten Bildmotiv-Gestaltung zum Thema seiner fotografischen Arbeiten.

Auf den visuellen Reiz der lautlosen objets trouvé, den im Museum vorgefundenen folienverhüllten Porträtplastiken, antwortet eine Foto-Sequenz, die das Motiv der stumm mahnenden Verhüllung neu interpretiert.

Günter Stachowsky, der Robert Gernhardts Gedicht Das 11.Gebot Du sollst nicht lärmen besonders schätzt, ist mit seinen langsamen Geräten Leica, Rolleiflex und Belichtungsmesser auf der Suche nach Orten der Stille, Motiven lautloser Vergänglichkeit.

Entsprechend der Wort-Herkunft graphein - schreiben betont er in seinen Schwarz-Weiß-Photographien, die er in Zyklen zusammenfaßt, den zeichnerisch-graphischen Charakter Im Sinne von Cartier-Bresson folgt er photographisch der Vorstellung , dass schon bei der Aufnahme alles dort ist , wo es hingehört  und am Bild keinerlei Änderungen mehr vorgenommen werden.

Führung durch die Ausstellung: Günter Stachowsky am Donnerstag, 4.10.07 um 19.30 Uhr.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 14.10.2007.
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Positionen im Widerspruch

Sybille Onnen, Dik Jüngling, Paul*

Am Freitag, den 6. Juli wird um 20 Uhr im Forum für Kunst die letzte Ausstellung vor der Sommerpause eröffnet. Zur Einführung spricht Prof. Dr. Manfred Kästner.

Positionen im Widerspruch ist ein ungewöhnliches Ausstellungsmotiv. Sind wir doch gewohnt, daß die Differenzen in thematischen Ausstellungen eher nuanciert auftreten und unter den Künstlern mehr als nur eine gewisse Gemeinsamkeit zu spüren ist. Dem scheinen die Künstler mit dieser Ausstellung entschieden entgegentreten zu wollen, als legten sie es darauf an, unübersehbare Widersprüche zu veranschaulichen. Der Betrachter wird sich ein Bild von der jeweiligen Position machen können, die anscheinend großen Differenzen ausloten und schließlich zuu einem Urteil kommen, wie groß die Widersprüche nun tatsächlich sind.

Die drei künstlerischen Positionen können wie folgt klassifiziert werden:

  • Die Position einer obsessiven Körperlichkeit – Sybille Onnen;
  • die einer veristischen Nahsicht – Dik Jüngling - und
  • die eines auf Brüche angelegten Erzählortes – Paul*.

Das sind drei völlig unterschiedliche künstlerische Veranschaulichungs-perspektiven, hinter denen natürlich auch drei unterschiedliche Weltsichten und entsprechende Gestaltungsbedürfnisse der Künstlerin und der Künstler stehen. Wesentlicher Punkt der Ausstellung aber kann ein anderer sein: Die klar gedachten und sichtbar unterschiedlichen Positionen erweisen sich in der Realität der Ausstellung trotz aller Unterschiede als eine Einheit in dem Sinne, daß die Arbeiten miteinander sprechen: Die Zeichnungen und Figuren von Sybille Onnen in der Zwiesprache mit der Stille der Zeichnungen und Malereien von Dik Jüngling, diese Bilder in der Zwiesprache mit den raumchaotischen Architekturen von Paul* in der Zwiesprache mit den Zeichnungen und Figuren von Sybille Onnen und so weiter. Das provoziert natürlich die Hängung der Ausstellung. Die Anordnung der Bilder und Plastiken schafft es, daß die Positionen nicht isoliert vorgetragen werden, nicht zu Blöcken erstarren, sondern diese Widersprüche zu einem künstlerischen Diskurs führen. Die Ausstellung verbliebe im schönen Schein eines solchen Diskurses, wenn der Betrachter sich daran nicht intensiv beteiligte.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 05.08. 2007. nach oben



Envelope, Dik Jüngling


Heidelberg I, Paul*


Milan Chlumsky
Milan Chlumsky



Bitte hier anklicken für ein Bild von Michael Bacht!

Michael Bacht
„Theatrum mundi - Jeu de cartes “

Am Freitag, den 1. Juni 2007, 20:00 Uhr, wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung "Theatrum Mundi - Jeu de cartes" mit Arbeiten von Michael Bacht und Milan Chlumsky eröffnet. Zur Einführung spricht Prof. Manfred Kästner. Im 19. Jahrhundert war das Theatrum Mundi ein mechanisches Welttheater, das wie die spätere Kino-Wochenschau dem Zuschauer einen lehrreich unterhaltsamen Blick in die weite Welt ermöglichen sollte. Die buntbemalten Figuren aus Pappe oder Blech wurden auf mehreren Laufschienen gezogen, die Hauptfigur konnte Arme, Füße, Rumpf und Kopf dank eines ausgeklügelten Übersetzungsmechanismus bewegen. "Das kleine Welttheater" von Michael Bacht spielt sich auf mehreren Ebenen ab: beginnend mit dem Himmel mit einem "Regenbogen" über einem "Kriegshafen" und endend in einer Unterwelt, die von einem "Sklavenhändler", einem "Inquisitor" und verschiedenen anderen Zeitgenossen und Unzeitgenossen bevölkert wird. Ein "imaginärer Geschichtenerzähler" kann unter Umständen die Rolle der einzelnen "barocken Figuren" erklären, die das Geschehen auf der Bühne bestimmen. Es dominieren, wie schon in den " Satirischen Objekten", die Michael Bacht vor einigen Jahren in Mannheim und Ratingen ausstellte, Ironie, Sarkasmus und Witz. Eine Bildwand ist zu einem Ensemble von jeweils vier Karten zusammengesetzt. Im "Jeu de cartes" kann die eine die andere Karte ausstechen, und selbstverständlich sind auch vier Joker dabei, mit denen man sich im "Oberhaus" wie zuhause fühlen kann. Neben dieser Installation des kleinen Welttheaters baut Michael Bacht auch eine Bodeninstallation als interaktives "G 9"- Würfelspiel auf. Die Zuschauer werden aufgefordert, aktiv an diesem Gewinnspiel teilzunehmen. Es gibt Gewinne, die der Galeriebesucher mitnehmen darf. Auch Milan Chlumsky ist mit seinen Fotografien vom Friedrichsbau des Heidelberger Schlosses im barocken Theater angekommen. Die kurpfälzischen Großfürsten an der Fassade sind seit Jahrhunderten Wind und Wetter ausgesetzt. Es könnte sein, dass sie unter ihren schweren Kriegshelmen mit den Zähnen klappern, wenn es zu kalt wird; wenn es dagegen sehr heiß ist, müssen sie in der Position ausharren, die ihnen der Bildhauer eingemeißelt hat, und können nicht einmal Schweiß von der Stirn abtupfen. Die Geschichten, die sie sich dann erzählen, das Geschehen, das sie im Schlosshof beobachten, die glorreiche Vergangenheit, die man, wenn man andächtig zuhört, erahnen kann, dies alles ist das Thema des großen Theaters, das Chlumsky in seinen Fotografien ausbreitet. "Theatrum Mundi - Jeu de cartes" ist ein Projekt, das auf spielerische Weise die großen Themen der Vergangenheit und der Gegenwart behandelt, wobei der barocke Begriff der Üppigkeit eine wesentliche Rolle spielt.

Am Donnerstag, den 14. Juni beginnt um 19:30 Uhr eine Führung der beiden Künstler durch die Ausstellung.

Der letzte Ausstellungstag für die Präsentation ist Sonntag, der 1. Juli 2007.

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TIKATOUTINE

Die Heidelberger Künstlergruppe eröffnet am

Freitag, den 27. April 2007, 20 Uhr

im Forum für Kunst die Ausstellung „TIKATOUTINE“ der international bekannten Kölner Künstlerin Rune Mields.

Rune Mields wurde 1935 in Münster geboren, und ist nach einer erfolgreichen Lehre als Buchhändlerin seit 1970 als freischaffende Künstlerin tätig.

Ihre Bilder widmen sich außergewöhnlichen Themenfeldern wie Mathematik, Musik und Logik sowie Schöpfungsmythen, Poesie und Kulturgeschichte. Sie entwickeln sich aus vielfältigen Zeichensystemen und Symbolen. Mathematische, physikalische und astronomische Erkenntnisse und Formeln finden genauso Eingang in ihre Werke wie Texte, Landstreicher-Zinken und archaische Zauberformeln.

Die Gemälde, die immer in Serien entstehen bewegen sich farblich zwischen Schwarz, Grau und Weiß und wirken deshalb äußerst schlicht und geradezu herb. Die Konturen sind klar umrissen, große Gesten und emotionaler Gehalt weichen einer großen Ruhe und Objektivität.

TIKATOUTINE bedeutet in der Sprache der Tuareg, des nordafrikanischen Nomadenvolkes „sich an die Vergangenheit erinnern“. Es ist ein Arbeitskomplex, der sich mit vorgeschichtlichen Bildern menschlichen Verhaltens beschäftigt, die auf Felsbildern und in der Höhlenmalerei auf allen Kontinenten der Erde gefunden wurden. Man könnte diese Serie auch als eine Art von „Genremalerei der Vorzeit“ bezeichnen.

Rune Mields erhielt 1972 den Kritikerpreis für Bildende Kunst, 1997 den Kulturpreis Köln sowie im Jahr 2000 den Gabriele-Münter-Preis.

Seit 1967 hat sie im In- und Ausland in zahlreichen Ausstellungen ihre Werke gezeigt; besonders zu erwähnen sind die Einzelpräsentationen im Westfälischen Kunstverein, der staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, dem Kunstmuseum der Stadt Budapest sowie die Teilnahme an der „documenta 6“ in Kassel.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Montag, der 28.5. 2007.

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Die Anbetung derSonne
Die Anbetung der Sonne

click for big!
Helen Mohr   Tania Abddmalaki
Noemi Dumm   Elisabeth Ihrig
Lukas Salonet   Kim Stadler
Susanne   Hannah Galster
Morris Hintz    ... Hauck
Frederike Giesler   Frederike Giesler
Gregor v. Fran...   Lena Woeste
Marisa Hein   Marisa Hein
Mark Kobbert   Laurenz Hund
Karen Jensen   Julius Manske
Konstantin Dietrich   Shannah Fisler
Ronja Badelt   Elisabeth Frauenfeld
Lena Specht   Victor Metzger
Sebastian Gradel   Benedikt Niedermaier
Felix Holtermüller   Felix Holtermüller
Alexa Naumann   Leinie König
David Bühler   Ricardo Grieshammer
Laura Penzel
Schülerwettbewerb „Moderne Kunst“

Der Schülerwettbewerb im Heidelberger Forum für Kunst hat eine annähernd 20- jährige Tradition. Er unterscheidet sich von den sonst üblichen Wettbewerben durch ganz spezifische Merkmale:

  • Die gestellten Themen nehmen Bezug zu allgemeinen gesellschaftlichen Fragen, in weitestem Sinn.
  • Alle eingesandten Arbeiten werden in einer Ausstellung gezeigt, was einer ganz direkten außerschulischen Anerkennung der Leistung der Kinder und Jugendlichen gleichkommt.
  • Deshalb gibt es auch keinen ersten, zweiten, dritten Preis; vielmehr bekommen alle Teilnehmer, die zur Eröffnung kommen, eine kleine Anerkennung, z.B. ein Poster, einen Malkasten, eine kleine Grafik usw.
  • Viele der Kinder sind bei „ihrer“ Eröffnung zum ersten Mal in einer Galerie, Schwellenängste werden abgebaut.
  • Und: Die Ausstellung insgesamt bleibt nach der Präsentation zusammen. Sie wird aufbewahrt, weil die Gesamtheit aller Arbeiten immer auch eine Art Stichprobe darstellt über spezifische Vorstellungen von Kindern und Jugendlichen in unserer Gegenwart.

Unterstützt wird das Projekt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, der Stadt Heidelberg und vom Heidelberger Forum für Kunst.

In diesem Jahr wird das Verhältnis und das Verständnis von Kunst „getestet“. Daher der Titel „Moderne Kunst“.

Was stellen sich Kinder und Jugendliche darunter vor? Erlaubt waren alle denkbaren Techniken, vorgegeben war nur das Format A5, schon bedruckt mit einem Bilder-rahmen, den es zu füllen galt.

Eröffnet wird die Ausstellung mit mehr als 600 Exponaten am
Dienstag, 17. April, um 16 Uhr im Forum für Kunst in der Heiliggeiststraße 21, mitten in der Heidelberger Altstadt, unweit vom Marktplatz.

Begrüßt werden die jungen Aussteller von der Stadträtin Dr. Annette Trabold, Elke Oeldorf vom Freundeskreis des Englischen Instituts, Werner Schaub vom Heidelberger Forum für Kunst und von Prof. Joachim Kettel von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, die im Juni einen Teil des Wettbewerbs im Rahmen des Weltkongresses der ästhetischen Erziehung zeigen und thematisieren wird.

Zu besichtigen ist die Ausstellung bis zum 22.04.2007.

Eine Auswahl der Schülerarbeiten können Sie demnächst hier im Internet sehen.

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„Die Farben des Senegal – les couleurs du Sénégal“

Nach Austauschausstellungen mit vielen Künstlergruppen aus den unterschiedlichsten Ländern freuen wir uns besonders,

zur Langen Nacht der Museen am 17. März 2007

zum ersten Mal eine Ausstellung aus Afrika „Les couleurs du Sénégal“ präsentieren zu können, in Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und der europäischen Sektion der International Association of Art (IAA-Europe).

Die Vernissage ist aus diesem Anlass samstags bereits um 18 Uhr.

6 Künstlerinnen – Alassane Sow (Lardo), Aichaton Dieng, Babacar Wade (Elba), Cheikh Sidiya Keita, Dié Fall, Fatou Kiré Diakhate - und 9 Künstler – Alboury, Cheikh Sidy Dieng (Axuna), Abdou Karim Fall, Kalidou Kasse, Seyni Gadiaga, Chalys Leye, Gabriel Kemzo Malou, Kemboury Bessane, Mansour Ciss - aus dem Senegal zeigen ihre vielfältigen Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Malerei, Kleinplastik und Fotografie.

Freskenartige Glasarbeiten, figurative Gemälde, abstrakte Visionen und konkrete Fotografien unterstreichen die Originalität und Qualität der zeitgenössischen Künstlerszene im Senegal.

Kalidou Kasse wird bei der Eröffnung anwesend sein und in einem kurzen Beitrag Aspekte der Arbeiten erläutern.

Als Beitrag zur Langen Nacht der Museen ist die Ausstellung im weiteren Verlauf von 19 bis 3 Uhr geöffnet; jeweils um 20 und 22 Uhr spielt die afrikanische Percussion-Gruppe Mile Novisi mit Anani Attih, der aus Togo stammt, traditionelle afrikanische Rhythmen.

Für Speisen und Getränke während der Langen Nacht der Museen wird in der gewohnten Qualität gesorgt.

Der letzte Ausstellungstag für die Präsentation „Les couleurs du Sénégal“ ist Freitag, der 13. April 2007.

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Kalidou Kasse
Kalidou Kasse, "Jom Riiti", Acryl auf Leinwand


Zur langen Nacht der Museen (17.03.2007) ist die Ausstellung von 19 - 3 Uhr geöffnet.
Jeweils um 20 und 22 Uhr spielt die afrikanische Percussion-Gruppe MILE NOVISI mit Anani Attih, der aus Togo stammt, traditionelle afrikanische Rhythmen.
... und damit die Nacht nicht zu lange wird, halten wir Wein, Lachs- und Käsebrötchen bereit.

Mit freundlicher Unterstützung der WINZERGENOSSENSCHAFT SCHRIESHEIM

Winzergenossenschaft Schriesheim


Berlejung, Menschenleben

Borkenhagen, ohne Titel

Werner Richter, Nach der Flut

Mee, Composing Never Again
„Überzeichnet“

Die Heidelberger Künstlergruppe eröffnet am Freitag, 9. Februar, 20:00 Uhr im Forum für Kunst die Ausstellung „Überzeichnet“.

Zeichnen ist Spuren hinterlassen, ausdrücken, überzeichnen, - überarbeiten, verändern, überzeichnen im Spiel mit den Mitteln wie auch mit dem Thema, im Sinne von übertreiben,-überzeichnet, übermalt, ausradiert, verzerrt, - kreativ, gemäß eines Ausspruchs von Andre Breton „...der menschlichen Fantasie können keine Grenzen gesetzt werden“

Die vier Künstler Günther Berlejung, Peter Borkenhagen, Ada Mee und Werner Richter zeigen in dieser Ausstellung Arbeiten, überzeichnet in vielerlei Sinn, rein technisch, als Überzeichnung, Überlagerung einer Grundlage aber auch überzeichnet in der Form der Übertreibung, des scharf Zeichnens, Pointierens.

So deutet der im Juli 2006 im Alter von 48 Jahren verstorbene Werner Richter in seinem großformatigen Holzschnitt-Triptychon „Nach der Flut“ detailreiche, scheinbar chaotische Strukturen aus, er belässt das Gesehene, gegenständlich Gefundene in ihrem mimetischen Aspekt, überzeichnet dieses räumliche Gefüge mit dem kräftigen schwarzen Lineament des Holzschnitts, wobei er beim Arbeiten über mehrere Papierbögen dem Begriff „Überzeichnung“ nochmals eine neue Dimension verleiht.

Die Arbeit von Ada Mee – „Composing never again“ könnte dem Satz des amerikanischen Malers Edward Hopper folgen: „Kunst ist die Wiedergabe der Kunst um mich durch die Welt in mir“. Schwarze Schatten menschlicher Figuren aus faschistoider Geschichte werden überlagert mit einem roten Lineament, überzeichnet im Technischen des Arbeitsvorgangs, wie auch im Inhaltlich, Erzählerischen.

Peter Borkenhagen geht in seinen überzeichneten Fotografien von der Erkenntnis aus, dass eine der Paradoxien der Fotografie darin liegt, dass sie vorgibt Realität abzubilden. In den Bildern ist allerdings diese gewesene Realität nur durch die Erinnerung evoziert wird und der radikale Zweifel an dieser Realität führt dazu, dass sie im genauen Sinn als Ausgang für eine individuelle „verhüllte“ Wahrnehmung dieser Unmöglichkeit – d.h. ihrer Evokation im Gedächtnis – ästhetisch negiert werden muss. Borkenhagen leugnet in seinen Arbeiten nicht Realität, sondern er verwirft das fotografische Bild durch Überzeichnung um dem Betrachter die Möglichkeit zu bieten diese Realität durch das Bild zu erkennen.

Günther Berlejungs Arbeiten überzeichnen ironisch die Markenzeichen weiblicher Sexualität, die Insignien der Begehrlichkeit als eine gedanklich, wie auch zeichnerisch verfremdete Realität. Betitelt sind die Arbeiten mit einem Zitat von Albert Einstein: „Manche Menschen versuchen ihr Leben lang die Frauen zu verstehen – andere beschäftigen sich mit weit weniger schwierigen Dingen, z.B. mit der Relativilitätstheorie“ Kunst ist für ihn der komplexe Versuch die Welt zu spiegeln, in der wir leben, bedeute für ihn nachdenken und Aktion, indem bereits fertige Bilder in gestischen Bewegungen, aus der Aktion des Zeichnens heraus, überarbeitet werden und eine Steigerung in verschiedenen Ebenen stattfindet, ein Spiel mit Thema und Mitteln, welches dem Betrachter Raum für Interpretationen bietet.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, 11. 03. 2007.

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Viele Mitglieder der Heidelberger Künstlergruppe 79 sind auf der 2. Künstlermesse Baden-Württemberg in Stuttagrt mit dabei.

Hier erfahren Sie mehr: http://kume.kulturserver.de

Veranstalter: BBK Landesverband Bildender Künstler und Künstlerinnen
Baden-Württemberg"

Will Sohl (1906 - 1969)

zur Erinnerung
Im Forum für Kunst wird am Freitag, 12. 01. 2007, 18:00 Uhr die erste Ausstellung im neuen Jahr eröffnet.
Dem Heidelberger Maler Will Sohl (1906 - 1969) ist die diesjährige Gastausstellung des städtischen Kulturamtes in den Räumen des Forum für Kunst gewidmet.
Sie knüpft an die Ausstellung ‚Eine Welt der Farben’ an, die im September 2006 anlässlich des 100. Geburtstages des Künstlers in der Heidelberger Stadtbücherei gezeigt worden war.
Will Sohl gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten modernen Malern unserer Stadt, in einem Atemzug zu nennen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Fritz Jarchow, Hans Nagel oder Willibald Kramm. Mit dem Schriftsteller Rudolf Hagelstange verband ihn eine enge Freundschaft.
Sohl studierte zunächst an der Düsseldorfer Kunstakademie Architektur. Schon bald wechselte er in den Fachbereich Malerei über, parallel dazu belegte er die Fächer Kunstgeschichte und Archäologie. Er wurde Meisterschüler von Heinrich Nauen, einem der bedeutendsten Vertreter des ‚Rheinischen Expressionismus’.
Im Mittelpunkt der Arbeiten von Will Sohl steht die Auseinandersetzung mit der Natur, deren ursprüngliche Schönheit er ohne illustratives oder anekdotisches Beiwerk ausdrucksstark umsetzt.
Waren seine frühen Arbeiten noch eher am französischen Impressionismus angelehnt, entwickelte Sohl im Laufe der Jahre eine für ihn typische, unverwechselbare expressionistische Ausdrucksweise.
Für seine künstlerische Leistung wurde er 1968 mit dem Hans-Thoma-Staatspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Seine bedeutendsten Ausstellungen hatte er in den Kunsthallen von Mannheim und Hamburg, im Essener Folkwang Museum und 1982 -gemeinsam mit anderen deutschen Expressionisten- in der Londoner Bilderschau ‚German Expressionist’.


Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 04. 02. 2007

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Willi Sohl, Seeadler
Will Sohl, Seeadler

Willi Sohl, Am Gartenteich
Will Sohl, Am Gartenteich