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>> Unterwegs - Menschen auf der Flucht
>> Grenzen - Schülerwettbewerb
>> Drucksache


Unterwegs, Ali Ismail
Ali Ismail „Östereichische Mauer“, 2015

Unterwegs, Adib Roshandil
Adib Roshandil „Türkei“, 2015

Unterwegs, Imad Ismail
Imad Ismail „Serbien“, 2015

Unterwegs, Dolama Halawa
Dolama Halawa „Ungarn“, 2015
"Unterwegs - Menschen auf der Flucht" 03.06.- 10.07.2016

Weltweit sind etwa 60 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Bürgerkrieg, Hunger, Armut, Verfolgung und Gewalt.

Im letzten Jahr nun hat die Bundesregierung in einer nahezu beispiellosen Intervention die Grenzen nach Deutschland für einige hunderttausend Flüchtlinge geöffnet, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Viele der Flüchtlinge aus ganz unterschiedlichen Ländern waren wochenlang unterwegs, mit dem Schiff, mit der Bahn, zu Fuß oder im Kofferraum eines Autos.

Einige haben es bis nach Heidelberg geschafft und erhalten im Heidelberger Forum für Kunst Gelegenheit, ihre Eindrücke von „unterwegs“, die sie fotografisch festgehalten haben, der Öffentlichkeit zu präsentieren: Adib Roshandil, Ali Ismail, Daniel Hammoud, Dolama Halawa, Houssam Hammoud, Imad Ismail, Krishan Rajapakshe, Mohammad
Die etwa 60 Fotografien werden alle im Format 30x40 cm gezeigt, teilweise sind sie als Handyfotos entstanden. Zu sehen sind u.a. Bilder vom Abschied aus der Heimat, diverse Zwischenstationen in Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Österreich und vom Ankommen in Deutschland.

Am Freitag, den 3. Juni 2016, 20 Uhr wird diese außergewöhnliche Ausstellung im Heidelberger Forum für Kunst eröffnet. Zur Begrüßung sprechen Gisela Hachmann-Ruch   sowie Stefan Hohenadl (Kulturamt der Stadt Heidelberg). Anschließend werden die Fotokünstler selbst ihre Arbeiten vorstellen – ein Dolmetscher wird ihre Worte übersetzen.

Kulturarbeit kann natürlich nicht alle Probleme lösen, aber dazu beitragen, Verständnis, Anerkennung und Respekt zu entwickeln. Schließlich ist es wichtig zu wissen, dass hinter jedem der Flüchtlinge ein Mensch mit einem eigenem Gesicht, einer eigenen Identität steht, mit Wünschen und Erwartungen. Ihnen soll mit der Ausstellung die Möglichkeit gegeben werden sich zu äußern.

Ohne die nachfolgenden Kooperationspartner wäre die Ausstellung nicht realisierbar gewesen: SPD-Gemeinderatsfraktion, Jusos Heidelberg, Stadtjugendring und die Flüchtlingshilfe Leimen.

Das Heidelberger Forum für Kunst ist außer montags täglich zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Letzter Tag der Ausstellung ist Sonntag, der 10. Juli 2016.

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Grenzen (Schülerwettbewerb) 14.07.- 17.07.2016

Seit fast 30 Jahren werden im Heidelberger Forum für Kunst Schülerwettbewerbe zu aktuellen Themen durchgeführt.

Das Thema Flüchtlinge beansprucht besonders seit dem letzten Jahr einen immer größeren Raum, sowohl in der öffentlichen wie auch in der privaten Diskussion.    Viele werden sich an Schreckensbilder aus Afghanistan, Irak, Syrien, aber auch      von Mittelmeer erinnern, die durch die Medien verbreitet wurden.

Reagiert wurde in vielen Ländern der europäischen Union mit einer Betonung der eigenen Grenzen und vor allem deren Sicherung. Die Art der „Ausgrenzung“ steht der gewünschten Freizügigkeit im Schengen Abkommen diametral entgegen.

Deshalb war in diesem Jahr der Titel „Grenzen

Alle eingesandten Arbeiten werden in der Ausstellung gezeigt, um ganz direkt die Leistung der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen. Erlaubt waren alle denkbaren Techniken, malen, zeichnen, collagieren -  vorgegeben war nur das Format A5.

Die Teilnehmer, die zur Eröffnung kommen, erhalten eine kleine Anerkennung, z.B. ein Poster, einen Malkasten, eine kleine Grafik usw. Unterstützt wird das Projekt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, der Stadt Heidelberg und vom Mitgliedern des Heidelberger Forum für Kunst.

Eröffnet wird die Ausstellung mit ca. 500 Exponaten am Donnerstag, den 14.7. 2016, um 16 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst. Zur Begrüßung sprechen Ursula Werner (1. Vorsitzende des Freundeskreises des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg und Gisela Hachmann-Ruch.

Letzter Ausstellungstag  ist Sonntag, der 17.7. 2016, zugänglich ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten, Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

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Schülerwettbewerb "Grenzen"

Drucksache


Gisela Hachmann-Ruch, Drucksache
Gisela Hachmann-Ruch „Schriftzeichen“, 2015, Linoldruck
„Drucksache“ 22.07.- 21.08.2016

Am Freitag, den 22. Juli 2016, 20 Uhr wird  im Heidelberger  Forum für Kunst endlich die gemeinsame Ausstellung „Drucksache“, mit Arbeiten von je 10 Künstlerinnen und Künstlern aus Heidelberg und Niederbayern.

Selten genug kam es vor, dass im Heidelberger Forum für Kunst eine angekündigte Ausstellung nicht gezeigt werden konnte. Aber bei der bereits 2013 vereinbarten Kooperation war es wegen des Jahrhunderthochwassers so. Jeder kann  sich noch an das verheerende Hochwasser im Frühsommer 2013 erinnern, von dem die Stadt Passau in weiten Teilen überschwemmt wurde, auch die Galerie unserer Kolleginnen und Kollegen. Die braunen Wassermassen aus Donau, Inn und Ilz verwandelten Straßen und Gassen in Kanäle. Trotz gewaltiger Anstrengungen war es - auch wegen des Denkmalschutzes - erst in diesem Jahr möglich,  die Schäden so zu beseitigen, dass sowohl Werkstatt als auch Galerieraum wieder nutzbar wurden.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl klassischer Drucktechniken wie Holzschnitt, Siebdruck, Lithografie und Radierung. Beteiligt sind aus Heidelberg Luitgard Borlinghaus, Reiner Coblenzer, Gotthard Glitsch, Gisela Hachmann-Ruch, Monika Klein, Claus Messmer, Ron Otter, Roswitha Pape, Sigrid Kießling-Rossmann und Klaus Staeck. Vom BBK-Niederbayern sind das Renate Balda, Waltraud Danzig, Sylvia Gnatz, Andreas Heckmann, Hubert Huber, Stefan Meisl, Theo Scherling, Anne B. Talirz, Rosemarie Wurm und Christian Zeitler.

Zur Einführung sprechen Hubert Huber und  Werner Schaub.

Hochdruck gilt als älteste der Vervielfältigungstechniken (Holzschnitt, Stempeldruck, Linolschnitt), der Tiefdruck (Kupferstich, Radierung) wurde erst durch die Verbreitung von Papier im 14ten Jahrhundert möglich. Der Flachdruck (Lithografie) gilt als eine Erscheinung des 19ten Jahrhunderts.  Offset- bzw. Siebdruck kamen sogar erst im 20ten Jahrhundert auf. Aber alle Techniken wurden künstlerisch genutzt.

Grafische Blätter, in kleiner Auflage als Handdruck hergestellt, waren  preiswerter als Gemälde und zu allen Zeiten haben sich Sammler oder Betrachter für die vom Künstler gedruckten Exemplare  interessiert.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 21.8. 2016. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr, und am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

Am Freitag, den 29. Juli 2016, 20 Uhr wird der zweite Teil der Kooperation im Künstlerhaus "Kulturmodell Bräugasse" in Passau eröffnet. Alle in Heidelberg beteiligten Künstlerinnen und Künstler zeigen die Arbeiten, die parallel in Heidelberg zu sehen sind.

Zur Eröffnung sprechen wiederum Werner Schaub und Hubert Huber

Letzer Ausstellungstag im Künstlerhaus "Kulturmodell Bräugasse" ist Sonntag, der 21.8. 2016. Geöffnet ist Donnerstag bis Sonntag, 14.00 bis 17.00 Uhr.

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