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>> „In Serie“

"In Serie" 23.06. - 16.07.2017

Am Freitag, den 23. Juni 2017 wird um 20 Uhr im Forum für Kunst die Ausstellung „in Serie“ eröffnet.

In der Kunstgeschichte hat die serielle Kunst keine lange Tradition. Eigentlich gelten die Seerosenbilder von Claude Monet als erste künstlerische Verifikation.

Wesentliches Merkmal serieller Kunst ist das Reihen, Wiederholen oder variieren desselben Sujets, manchmal auch desselben Themas oder Gegenstandes. Serielle Kunst verfolgt die Absicht, gezielt durch solche Systeme eine spezielle künstlerische Wirkung zu erzielen.

Aus der Mitgliedschaft im Heidelberger Forum für Kunst wurden zur Teilnahme an der Präsentation eingeladen: Gisela Hachmann-Ruch, Heiko Hofmann, Mitsuko Hoshino, Knut Hüneke, Monika Klein, Thomas Köhler, Klaus Meyer und Benny Zierock.

Die Linolschnittserien „Ausschnitte I und II“ von Gisela Hachmann-Ruch  z.B. variieren architektonische Details einer Gesamtdarstellung in unterschiedlichen Kombinationen und Schichtungen. Die Reihung der verschiedenen Bildausschnitte lässt ein formales Beziehungsmuster von Strukturen entstehen, das sich vom Architekturelement zum abstrakten Bildgefüge wandelt, das Statische suggeriert Bewegung durch das Auf und Ab der Richtungen durch Nähe und Ferne.

Bei Knut Hüneke können z.B. künstlerische Formen in Analogie zu den Prinzipien der Evolution entstehen: Tastend, verfolgend, verwerfend. Ein Grundthema wird in Variationen immer wieder neu aufgelegt und dabei leicht verändert.

Monika Klein zeigt Radierungen, Serien und Variationen, die durch unterschiedliche Kombinationen, Farbwahl, Überdrucken verschiedener und gleicher Metallplatten entstanden sind.

Thomas Köhler widmet sich zeichnerisch dem Granatapfel,  der neben seiner mythologischen Bedeutung und seinen gesundheitlich wertvollen Mineralstoffen ein Motiv zum Zeichnen ist - wenn er langsam vertrocknet, ist da die Dimension der Zeit eingeschlossen und erinnert an das allmähliche Alter(n).

Bei Mitsuko Hoshino beinhaltet die Serie „Der Stille zuhören“ oberflächlich Zeichnungen an den Strand gespülten Seetangs. Der Seetang wurde direkt am Strand gezeichnet und die Zeichnung unterlegt mit der natürlichen Maserung der Holzbasis, die das sich bewegende Wasser repräsentiert.

Benny Zierock präsentiert nach über 10 Jahren der Recherche und Sammlung, einer teilweise gezielten, aber auch beiläufigen Suche nach Stickern in New York, eine auf Beton gekleisterte Fotokopie-Collage, dessen Abrisse nun zu kleinen Stücken geformt und in Form der Serie „New York, Untitled“ neu zusammengesetzt wurden.

Zur Einführung spricht Hartmuth Schweizer.

Zugänglich ist die Präsentation Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr, letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 16. 7. 2017.

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In Serie, Gisela Hachmann-Ruch
Gisela Hachmann-Ruch, „Ausschnitte 1“, 2016

In Serie, Knut Hüneke
Knut Hüneke, „ohne Titel“, 2015 “

In Serie, Monika Klein
Monika Klein, „ohne Titel“, 2016

In Serie, Thomas Köhler
Thomas Köhler, „Granatapfel“, 2017


Skizzenhaft, Ahrens
Hans Joachim Ahrens, Skizze vom 18.5. 2011

Skizzenhaft, Mitgliederversammlung
Thomas Köhler, Skizze vom 17.3. 2017
„Skizzenhaft“ 21.07.- 20.08.2017

Am Freitag, den 21. Juli 2017 wird um 20 Uhr im Forum für Kunst die Ausstellung „Skizzenhaft“ eröffnet.

Zur Einführung spricht Werner Schaub, der auch das Konzept für die Ausstellung formuliert hat.

Im Laufe der Kunstgeschichte haben Künstlerinnen und Künstler immer, zumindest bei größeren Werken, in Skizzen ausgelotet, wie diese anzulegen seien. Vor allem dienten Skizzen dazu, Möglichkeiten der Anlage der Komposition zu verifizieren.

Solche Skizzen wurden häufig nach der Fertigstellung des Werkes vernichtet, manche bewahrten
sie aber auf in einem Fundus, aus dem sie immer wieder schöpfen konnten. Als Kunstwerke galten die Skizzen indes nicht.

Erst ab dem 19ten, vor allem aber im 20ten Jahrhundert wurden Skizzen von Künstlerinnen und Künstlern auch bei Sammlern geschätzt, auch wenn sie auf dem Kunstmarkt auch heute nach als
eher  nachrangig gesehen werden.

Dennoch sind Skizzen häufig Ursprung großer Werke, in ihnen manifestiert sich letztlich der kreative
Prozess.

23 Künstlerinnen und Künstler zeigen in der Präsentation im Forum für Kunst in der Art einer Petersburger Hängung die kreative Vielfalt ihrer Ideenskizzen, nicht gerahmt, ohne Passepartout:

Hans Joachim Ahrens, Gagik Babajan, Vera Bonsen, Rainer Coblenzer, Hella Ebing, Sabine Geierhos, Peer Gessing, Gisela Hachmann-Ruch, Dik Jüngling, Marianne Kaerner, Manfred Kästner, Thomas Köhler, Gerd Konrad, Claus Meßmer, Ellis Neu, Isabell Riederer, Regine Scharf. Sebastian Scheuffele, Christine Schön, Hartmuth Schweizer, Marek Walczak, Elke Wassmann,  Anna Debora Zimmermann.

Zugänglich ist die Präsentation Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr, letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 20.8. 2017.

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