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>> „Skizzenhaft“
>> „WALDLIFE/SANDRA MANN“


Skizzenhaft, Ahrens
Hans Joachim Ahrens, Skizze vom 18.5. 2011

Skizzenhaft, Mitgliederversammlung
Thomas Köhler, Skizze vom 17.3. 2017
„Skizzenhaft“ 21.07.- 20.08.2017

Am Freitag, den 21. Juli 2017 wird um 20 Uhr im Forum für Kunst die Ausstellung „Skizzenhaft“ eröffnet.

Zur Einführung spricht Werner Schaub, der auch das Konzept für die Ausstellung formuliert hat.

Im Laufe der Kunstgeschichte haben Künstlerinnen und Künstler immer, zumindest bei größeren Werken, in Skizzen ausgelotet, wie diese anzulegen seien. Vor allem dienten Skizzen dazu, Möglichkeiten der Anlage der Komposition zu verifizieren.

Solche Skizzen wurden häufig nach der Fertigstellung des Werkes vernichtet, manche bewahrten
sie aber auf in einem Fundus, aus dem sie immer wieder schöpfen konnten. Als Kunstwerke galten die Skizzen indes nicht.

Erst ab dem 19ten, vor allem aber im 20ten Jahrhundert wurden Skizzen von Künstlerinnen und Künstlern auch bei Sammlern geschätzt, auch wenn sie auf dem Kunstmarkt auch heute nach als
eher  nachrangig gesehen werden.

Dennoch sind Skizzen häufig Ursprung großer Werke, in ihnen manifestiert sich letztlich der kreative
Prozess.

23 Künstlerinnen und Künstler zeigen in der Präsentation im Forum für Kunst in der Art einer Petersburger Hängung die kreative Vielfalt ihrer Ideenskizzen, nicht gerahmt, ohne Passepartout:

Hans Joachim Ahrens, Gagik Babajan, Vera Bonsen, Rainer Coblenzer, Hella Ebing, Sabine Geierhos, Peer Gessing, Gisela Hachmann-Ruch, Dik Jüngling, Marianne Kaerner, Manfred Kästner, Thomas Köhler, Gerd Konrad, Claus Meßmer, Ellis Neu, Isabell Riederer, Regine Scharf. Sebastian Scheuffele, Christine Schön, Hartmuth Schweizer, Marek Walczak, Elke Wassmann,  Anna Debora Zimmermann.

Zugänglich ist die Präsentation Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr, letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 20.8. 2017.

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"WALDLIFE / SANDRA MANN" 16.09. - 22.10.2017

Am Freitag, den 16.9. 2017 wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Waldlife“ von Sandra Mann eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Kristina Hoge.

Nach umfangreichen fotografischen Feldforschungen zu den Themen ‚Nightlife’ und ‚Daylife’ arbeitet Sandra Mann seit 2012 an der inzwischen über 200 Motive umfassenden fotografischen Waldserie.
Dokumentarische Aufnahmen von Bäumen, die mit leuchtend roter Sprühfarbe zum Fällen markiert wurden, stehen gleichwertig neben sorgsam komponierten Fotografien von in der Natur posierenden Protagonisten.

Der deutsche Wald – romantisch verklärtes Sehnsuchtsziel und furchteinflößender Ort zugleich – wird dabei zur Bühne für die künstlerische Verhandlung relevanter gesellschaftlicher Themen. Augenzwinkernd und humorvoll werfen die Aufnahmen Fragen nach unserem menschlichen Zusammenleben sowie unserem Umgang mit Natur und Umwelt auf. Die Wahrnehmung des Betrachters wird dabei subtil auf die Probe gestellt: Erst auf den zweiten Blick erschließen sich
die raffinierten Bildkompositionen in ihrer ganzen Tiefe: Die berittene Polizistin z.B., die so selbstverständlich durch den Wald zu traben scheint, hat ihr Ross gegen ein seltenes Pinzgauer
Rind eingetauscht.

Sandra Mann bedient sich einer großen Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen wie Fotografie, Installation, Skulptur, Video – sie befasst sich konzeptuell mit der Beziehung der Menschen zueinander, zur Natur, zur Umwelt, Tierwelt oder Genderthematik.

Am Samstag, den 7. Oktober wird bei einem Künstlerinnengespräch Sandra Mann mit einer Powerpoint Präsentation ihre Arbeiten erläutern.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 22.10. 2017 – geöffnet ist die Galerie außer Montag täglich von 14 – 18 Uhr.

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Waldlife
180414-9564 Bulle auf Kuh
(Julia & Perle, Bayrischer Wald), 2014
© Sandra Mann


Waldlife
060814-8816 Hommage an Monet
(Jessica & „Seerosen“, Buchschlag)
© Sandra Mann



Waldlife 110515-9893 Written on Bourgeois Body / Jos Diegel & Shirin (Offenbach-Bürgel, Germany), 2015
© Sandra Mann