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Cornelius Fränkel
Cornelius Fraenkel: „Heidelberg in der Wüste“, Malerei

DIK Jüngling
DIK Jüngling: „Heidelberg mit Sockel“, Fotografie

Klaus Meyer
Klaus Meyer: „Alte Brücke“, Fotografie

Volker von Offenberg
Volker v. Offenberg: „Heidelberg to go“, Malerei
„romantisch“ 24.03.- 30.04.2017

Am Freitag, den 24. März wird um 20 Uhr im Forum für Kunst die Ausstellung „romantisch“ eröffnet.

Schwärmerische Stimmungen, malerische Landschaften, verschwommene Gefühle?

Besonders in Heidelberg wird bis heute der Begriff „romantisch“ genutzt, nicht zuletzt in der Fremdenverkehrswerbung.

In der europäischen Politik eine Zeit zwischen Revolution und Restauration bezeichnet Romantik im engeren Sinne eine Epoche in der deutschen Literatur von 1798 bis etwa 1830. Etwas weiter gefasst ist Romantik eine über die romantische Dichtung hinausgreifende Bewegung, die viele Gebiete des geistigen Lebens beeinflusste.

Aber nicht nur in Deutschland sondern auch in Frankreich und England gab es z.B. in der Malerei Vertreter dieser Richtung, wie William Turner, Eugène Delacroix und Théodore Gericault.

In Deutschland waren es u.a. Caspar David Friedrich, Phillip Otto Runde, Carl Gustav Carus und Ludwig Richter, in der Region Kurpfalz bzw. der Stadt Heidelberg waren dies Carl Rottmann, Ernst Fries und Carl Phillip Fohr.

Wie gehen zeitgenössische Heidelberger Künstlerinnen und Künstler mit dem Mythos „romantisch“ um? Ist eine „romantische“ Haltung jenseits von abgenutzten Stereotypen möglich? Wie wirkt der genius loci?

Kann man / darf man heute noch romantische Werke schaffen – oder ist nur eine kritisch-distanzierte Haltung zum romantischen Erbe denkbar? Welche künstlerische Inspiration kann die Stadt und ihre romantische Tradition geben?

Auf solche Fragen versuchen folgende Künstlerinnen und Künstler Antworten zu geben oder zum Nachdenken einzuladen: Cornelius Fraenkel, Dik Jüngling, Philine Maurus, Klaus Meyer, Klaus Staeck, Volker v. Offenberg, Elke Wassmann.

Sie versuchen mit den Mitteln der Malerei, der Fotografie und am Computer bearbeiteter Bilder das Phänomen des Romantischen zu ergründen bzw. zu hinterfragen.

Ihre Positionen könnten unterschiedlicher nicht sein: Die Palette reicht von Werken, die sich an der Tradition der klassischen Romantik orientieren, über surreale Verfremdung bis zur gebrochenen Romantik und kritisch-ironischer Distanzierung.

Zur Einführung spricht der Kunsthistoriker Dr. Christmut Präger.

Zugänglich ist die Präsentation Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr, letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 30.4. 2017.

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Handybild
Schülerwettbewerb 2017

Seit mehr als 30 Jahren werden im Heidelberger Forum für Kunst Schülerwettbewerbe zu aktuellen Themen durchgeführt.

Viele Kinder und Jugendliche können sich eine Welt ohne Handy oder IPhone gar nicht mehr vorstellen. Es bestimmt tägliche Abläufe, organisiert die Kommunikation, ermöglicht einen ständigen Internetzugang usw.

Viele laden extravagante Hintergrundbilder auf die Geräte, um sich von anderen zu unterscheiden.

Deshalb war in diesem Jahr der Titel „Handybild

Gefragt wurde nach der Gestaltung  eines eigenen, individuellen Display-Hintergrunds.

Alle eingesandten Arbeiten werden in der Ausstellung gezeigt, um ganz direkt die Leistung der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen. Erlaubt waren alle denkbaren Techniken, malen, zeichnen, collagieren -  vorgegeben war nur das Format A5.

Die Teilnehmer, die zur Eröffnung kommen, erhalten eine kleine Anerkennung,

z.B. ein Poster, einen Malkasten, eine kleine Grafik usw. Unterstützt wird das Projekt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, der Stadt Heidelberg und von Mitgliedern des Heidelberger Forums für Kunst.

Eröffnet wird die Ausstellung mit mehr als 500 Exponaten am Donnerstag, den 4. 5. 2017, um 16 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst.

Zur Begrüßung sprechen Ursula Werner, Beirätin im Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, Stefan Hohenadl vom Kulturamt der Stadt Heidelberg  und Gisela Hachmann-Ruch.

Letzter Ausstellungstag  ist Sonntag, der 7.5. 2017, zugänglich ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten, Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

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Handybild


Handybild


Handybild


Aspekt Landschaft, Hella Ebing
Hella Ebing „Morgenstimmung“ 2016

Aspekt Landschaft, Franz Geider
Franz J. Geider „Landschaftsmomente“, 2017

Aspekt Landschaft, Isabell Riederer
Isabell Riederer „Hace calor“, 2012

Aspekt Landschaft, Ralph Troendlin
Ralph Troendlin „Der Mai ist gekommen …“, 2016
„Aspekt Landschaft“ 12.05.- 18.06.2017

Die Landschaftsmalerei in Europa war während des Mittelalters kein eigenes Thema. Die Kirche war Hauptauftraggeber der Künstler und die Kunst diente hauptsächlich sakralen Zwecken.  Dieser Umstand änderte sich erst in der Neuzeit. Von einer eigenen Gattung kann man bei der Landschaftsmalerei in Europa erst seit dem  16. Jh. sprechen.

Landschaftsmalerei gibt nicht primär eine Handlung wieder, sondern die Natur selbst ist das Hauptmotiv.  Dabei variieren  aber die Vorstellung von Landschaft, die hinterlegte Intention sowie  die inhaltliche Ausrichtung.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 12. Mai, 20 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst. Zur Einführung sprich Dr. Kristina Hoge.

Die Teilnehmer*Innen an der Ausstellung bringen ihre jeweiligen künstlerischen Intensionen ein, wodurch ein sehr breites Spektrum erreicht wird, das die Vielfalt der Möglichkeiten zwar nicht gänzlich ausloten kann, diese aber durchaus erahnen lässt: Vera Bonsen, Hella Ebing, Franz J. Geider, Berna Gülerbasli, Johann F. Langbein, Wassili Lepanto, Roswitha J. Pape, Isabell Riederer, Klaus Staeck, Ralph Troendlin.

Ralph Troendlin  z.B.  stellt eine veränderte Landschaft dar. Durch die Errichtung von Windrädern wird vielerorts der gewohnte Blick auf Berge, Ebenen, Ackerflächen und Küstenlandschaften gestört.

Vera Bonsen interessiert der räumliche, abstrakte Ansatzpunkt dieses Themas, die geheimnisvolle innere und äußere Struktur, die einer wie auch immer gearteten landschaftlichen Manifestation zugrunde liegt, ihr Aufbau, ihre Farbwirkung. Die riesigen Tulpenfelder in Holland greift sie für ihr Papierobjekt „Doll‘s minuet“ auf.

Berna Gülerbaslis  Arbeiten beschäftigen sich mit der menschlichen Existenz in Verbindung zur Natur. Bei der Serie“ Unsichtbare Macht „ widmet sich die Künstlerin dem Thema „Reinheit“ der Menschen und Manipulation.

In Roswitha J. Papes großformatiger Holzschnittlandschaft auf fast transparent erscheinendem Papier werden mit dem Mittel reduzierter Gegenständlichkeit  Sehgewohnheiten und das Gefühl von „Idylle „ hinterfragt.

"Landschaft und Natur bieten viel Schönes für den, der danach sucht. Kunst kann diese Schönheit fassen, sie kann sie ausschnittsweise widerspiegeln und dabei gänzlich Neues erschaffen, indem sie bestimmte künstlerische Techniken anwendet und auf Unwesentliches zu verzichten lernt. Naturschönes und Kunstschönes, sagt der japanische Ästhetiker und Philosoph R. Ohashi, verschmelzen so zu etwas, das wir dann ein Kunstwerk nennen."

Zugänglich ist die Präsentation Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr, letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 18.6. 2017.

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