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"Retrospektive Bernd Knaute" 12.01. - 11.02.2018

Zu Beginn des Jahres zeigt das Kulturamt der Stadt Heidelberg traditionsgemäß eine Gastausstellung im Heidelberger Forum für Kunst.

Dieses Mal ist die Ausstellung Bernd Knaute gewidmet. 1940 in Heidelberg geboren, begann Bernd Knaute zunächst ein Pharmaziestudium in Mannheim, bevor er an der dortigen Freien Akademie erste künstlerische Studien begann. 1966 wechselte er an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, wo er Student für Malerei und freie Grafik bei Prof. Arnold wurde. Es folgte ein Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, danach gründete er seine Ateliers zunächst in Karlsruhe, dann in Heidelberg, später in Schwetzingen. 1982 schied Bernd Knaute freiwillig aus dem Leben.

Zu Lebzeiten hatte er nie ausgestellt, auf Initiative seines Künstlerkollegen Manfred Paul* Kästner organisierte der Heidelberger Kunstverein 1987 eine erste Retrospektive. Die meist großformatigen Gemälde zeichnen sich durch eine spannende Polarität zwischen Caos und Ordnung, Geometrischem und Amorphen aus. Oftmals zeugen auch politische Inhalte von der intensiven Auseinandersetzung des Künstlers mit den existentiellen Fragen des Lebens.

Eröffnet wird die Präsentation am Freitag, den 12. Januar 2018, 20 Uhr. Wie bei seiner ersten Ausstellung 1987, wird Prof. Hans Gercke zur Einführung in das Werk von Bernd Knaute sprechen.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 11.2. 2018, zugänglich ist die Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

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Bernd Knaute, Verkehrsunfall
Bernd Knaute: Verkehrsunfall, 1968, Ei- Öl Temepra


Druch machen, Gisela Hachmann-Ruch
Gisela Hachmann-Ruch, Achsen II, 2016

Druck machen, Sigrid Kießling-Rossmann
Sigrid Kießling-Rossmann, Lichtfeld 8, 2016
"Druck machen" 16.02. - 18.03.2018

Die Heidelberger Künstlergruppe eröffnet am Freitag, den 16. Februar 2018 im Forum für Kunst die Ausstellung „Druck machen“, mit Arbeiten von Günther Berlejung, Luitgard Borlinghaus, Reiner Coblenzer, Gotthard Glitsch, Gisela Hachmann-Ruch, Gerhard Kilger, Monika Klein, Roswitha Pape, Sigrid Kießling-Rossmann.

Zur Einführung spricht Dr. Christmut Präger.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl klassischer Drucktechniken wie Hochdruck, Siebdruck, Lithografie und Tiefdruck.

Druckerzeugnisse in  vielfältiger Form umgeben uns heute; Tageszeitungen und Bücher, dazu Reklameplakate und farbige Poster, die öffentliche oder private Wände schmücken.

Grafische Blätter, in kleiner Auflage als Handdruck hergestellt, sind unauffälliger gegenüber ihren in Massen hergestellten Verwandten. Das kann so weit gehen, dass man von einer Auflage keine zwei gleichen Blätter besitzt.

Zu allen Zeiten haben sich Sammler oder Betrachter für die vom Künstler benutzten Verfahren interessiert. Wie sind diese Druckwerke entstanden und was unterscheidet sie von anderen Druckerzeugnissen? Jede der zahlreichen Techniken hat besondere Vorteile, aber auch Nachteile, so dass der Künstler im Vorfeld entscheiden muss, welches Verfahren er einsetzt.

Drucken bedeutet immer eine Arbeitsteilung: Idee und Entwurf, Herstellung der Druckform und erst dann der eigentliche Druckvorgang. Farbauftrag, Farbmischen, Abdruck.
Die verschiedenen Drucktechniken und ihre unendlichen Möglichkeiten, das Zusammenspiel von schöpferischem und handwerklichem Tun sind für den Künstler, der nicht nur
das Vervielfältigen seiner Zeichnungen beabsichtigt, von großer Faszination.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 18.3. 2018. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr.

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